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Die Geschichte des EASV (1898-2006)

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Die Geschichte des
Eidgenössischer Armbrust Schützen Verbandes

 

Zuerst einen herzlichen Dank an Willy Zollinger, der für das 100-Jahre Jahrbuch "Pfeilbogen und Armbrust" des Eidgenössichen Armbrustschützenverbandes EASV (1898 - 1998) die wichtigsten Daten des EASV zusammengetragen und daraus die folgende Gründungsgeschichte verfasst hat !

Jubiläumsbuch "Pfeilbogen und Armbrust":
Textbearbeitung und Umschlaggestaltung: Hermann Steiner, Cham
Koordination: Hans Schalch, Embrach
Satz, Gestaltung und Druck: Zürcher Drück+Verlag AG, Rotkreuz

Delegierten Versammlungen und weitere Ereignisse chronologisch aufgezeichnet.

1898 Gründungs Versammlung
Am 17. Juli 1898 trafen sich im Rest. Station, Zürich - Wiedikon unter dem Vorsitz des Initianten Matthias Hafen die Vertreter folgender Sektionen zum Zweck der Gründung eines Eidg. Armbrustschützen Verbandes. Wiedikon, Hottingen, Riesbach, Oberstrass, Unterstrass, Höngg, Industriequartier, Aussersihl, Affoltern b / Zürich, Seen, Steinhausen, Degersheim, Urnäsch, Herisau. Der Wille zur Gründung war vorhanden und es wurde folgender Zentralvorstand gewählt:

Präsident Mathias Hafen
Seefeldstr. 184, Riesbach
Vizepräsident Christian Claus
Friedhofstr, Zürich 3
Sekretär Johann Suter
Helenenstr. 9, Zürich 5
Aktuar Johs. Meier
Neptunstr. 95, Zürich 5
Quästor Alb. Hürlimann
Manessestr. 100, Zürich 3
1. Schützenmeister Emil Bär
Drahtzugweg 11, Zürich 5
2. Schützenmeister L.M. Hörler
Polizist, Herisau

Zum offiziellen Verbandsorgan wurde das "Sportblatt" erklärt Die erste Sitzung des Zentralvorstandes fand am 14. August 1898 im Rest. Weiss, Zürich 1 statt. Eines der ersten Geschäfte war die Behandlung des Antrages von Vizepräsident Claus. Nach seiner Meinung sei mit dem übertriebenen Lorbeerhandel abzufahren. (Bemerkung: Es fanden früher schon Schützenfeste statt.) Für ein Schiessen in Zürich 5, scheinbar Sihlhölzli, wurde folgende Vorschrift erlassen. Es sollen 20 Scheiben aufgestellt werden welche von den Sektionen ( je 2 Stück ) mitzubringen sind. In der Einladung zu diesem Fest heisst es unter anderem :
" Eilt also in Scharen herbei und helfet durch Euere Mitwirkung und gemeinsame tatkräftige Unterstützung unserer guten Sache festen Boden zu gewinnen das Band der Zusammengehörigkeit zu stärken, denn bedenket, dass nur durch vereinte Kraft ein wirksames Schaffen möglich ist! Indem wir an das Pflichtgefühl sowohl der Sektionen als auch jedes Einzelnen appellieren, entbieten wir Ihnen kollegialen Schützengruss und Handschlag! " Zentralvorstand.

1899
Die erste Delegierten Versammlung fand am 5. März 1899 im Rest. Limmatburg, Höngg unter dem Vorsitz von Mathias Hafen, statt. Rudolf Holliger, von Zürich - Aussersihl wurde bereits zum ersten Ehrenmitglied ernannt. Leider hatte sich die Sektion Industriequartier aufgelöst und somit hatte der Verband eine Mitglied sektion verloren. Ab 1. Juli 1899 wurde die Schweiz. Schützenzeitung zum off. Organ des EASV erklärt. Am 8. Aug. 1899 fand in Höngg ein Schützenzusammenzug statt. Einen Schützenzusammenzug nannte man damals ein grösseres Fest das in den Jahren zwischen den Eidg. Schützenfesten durchgeführt wurde. Angemeldet waren 42 Gruppen und 20 Einzelschützen. Es wurde auf folgende Scheiben geschossen.

l0er Scheibe: 50 cm in l0 Kreise eingeteilt.
20er Scheibe: 50 cm in 20 Kreise eingeteilt.
Gabenstich: Dotation Fr. 75.--
aufgeteilt in 25 Gaben. 1. Gabe: Wert Fr. 10.--
letzte Gabe Wert Fr. 1.--. Waffen mit Stecher und Herisauer- Waffen bekamen 5 % Abzug.
Besammlung :

6.00 Uhr auf dem Bahnhofplatz
6.15 Uhr Abmarsch Richtung Höngg
8.00 Uhr Beginn des Schiessens
9.25 Uhr Ankunft der Schützen von Seen und Herisau

Diese wurden durch eine Abordnung am Bahnhof abgeholt. Der Erlös des Schiessens Fr. 169.10 floss in die Zentralkasse und wurde zur Tilgung eines Darlehens der Spar- u. Leihkasse Aussersihl verwendet.

1900
Zur 2. Delegierten Versammlung 1900 die am 18. Februar 1900 im Rest. " Häfelei " Zürich unter dem Vorsitz von Mathias Hafen durchgeführt wurde, konnte die Sektion Waldstatt / AR aufgenommen werden. Der ASV Seen hatte sich um die Uebernahme des Schützen zusammenzuges beworben. Der Erlös aus demselben ergab Fr. 257.20 und wurde der Zentralkasse übergeben.

1901
An der 3. Delegierten Versammlung 1901 die am 20. Januar 1901 im Rest. Schützengarten, Zürich 1, unter dem Vorsitz von Mathias Hafen stattfand, konnte erfreulicherweise wieder eine neue Sektion in den EASV aufgenommen werden. Es war dies Degershein SG. Die Sektionen Wipkingen Wädenswil, Cham, Teufen, Flawil, die dem Verband noch fernstanden wurden als Gäste an diese DV eingeladen. Das Verbands Vermögen betrug bereits Fr. 429.90 Der Schiessplan des Eidg. Festes in Wiedikon wurde genehmigt. Die Aufnahme von Neumünster wurde abgelehnt, da diese zum Teil aus ausgeschlossenen Mitgliedern der Sektion Riesbach bestanden. Rudolf Holliger hat die erhaltene Ehrenmitglied-Urkunde verdankt. Mit Schreiben vom 17. Mai 1901 hat die Bundeskanzlei im Namen des Bundesrates mitgeteilt, dass laut Gesetz über das freiwillige Schiesswesen die Armbrustschützen nicht inbegriffen seien und daher dem Gesuch des Verbandes um Verabfolgung einer Ehrengabe nicht entsprochen werden könne. Die Sektionen Schwellbrunn, Heiden, Flawil, Cham und Thalwil waren noch nicht stark genug, um dem EASV beizutreten.

1902
Die 4. Delegierten Versammlung fand unter dem Vorsitz von Mathias Hafen am 2. Februar, 1902 im Hotel Europäischer Hof , in Zürich statt. Diese DV konnte nicht zu Ende geführt werden, da die Ostschweizer-Sektionen den Austritt erklären wollten, wenn die Ordonnanzwaffe weiterhin 5 % Zuschlag erhalten würde, wie das vorgesehen war. Es wurde eine Kommission gebildet, die mit den Ostschweizern einen gemeinsamen Nenner suchen sollte.
Am 16. Mai 1902 wurde im Rest. Ochsen, Winterthur eine ausserordentliche Delegierten Versammlung durchgeführt. Der Präsident Mathias Hafen hatte die Versammlung geleitet, obwohl er als Präsident zurückgetreten war. Zum neuen EASV Präsidenten wurde Otto Liebermann von Degersheim gewählt. Die Angelegenheit mit den Ostschweizern konnte bereinigt werden. Es wurde Antrag auf Beitritt zur Unfallversicherung des Schweiz. Schützenvereins gestellt. Ein Vertrag über Lieferung von Bogen und Waffen mit Direktor Frey, der Schweiz Industrie-Gesellschaft Neuhausen wurde durchgesprochen. Der Anschaffungs preis sollte 55.-- bis 60.--Franken nicht übersteigen.

1903
Diese Delegierten Versammlung wurde unter dem Vorsitz von Otto Liebermann am 15. Februar im Rest. Ochsen in Winterthur durchgeführt. Der Jahresbericht wurde erstmals gedruckt vorgelegt. Das Verbandsvermögen war auf Fr. 688.90 angestiegen. Der EASV Präsident, Otto Liebermann hatte seinen Rücktritt im Laufe des Jahres eingereicht. Er hatte den Ostschweiz. Armbrustschützen-Verband gegründet. Dem EASV gab er den Rat, sich aufzulösen um sich dem OASV anzuschliessen. Rudolf Peyer, Zürich wurde zum neuen EASV-Präsidenten gewählt. Die Sektion "Brisig, Schwellbrunn" wurde in den EASV aufgenommen.

1904
An der Delegierten Versammlung 1904, die am 31. Januar 1904 in der Sonne Herisau unter dem Vorsitz von Rudolf Peyer durchgeführt wurde, musste der Austritt der Sektion "Brisig, Schwellbrunn" bekannt gegeben werden. Das Mittagessen an der DV wurde zum Preis von Fr. 1.50 abgegeben. Die Teilnahme wurde als obligatorisch erklärt. Es wurde eine Statutenrevision angeregt. Der Schützenzusammenzug vom 14. August 1904 dem Kasernenplatz in Zürich konnte einen Vorschlag von Fr. 8.25 zu Gunsten der Zentralkasse erwirtschaften.

1905
Anlässlich der Delegierten Versammlung 1905 vom 22. Januar im Rest. Sternen, Seen. wurde erstmals von einer Fusion mit den andern bestehenden Verbänden, die das Armbrustschiessen pflegen, gesprochen. Es wurde eine Ausserordentliche DV auf den 16. April 1905 anberaumt. Der Ostschweiz. Verband hatte eine Fusion abgelehnt, wogegen die Zürcher noch keine Stellung bezogen hätten. Es konnte ein Vertrag mit G. Aeschbach & Sohn, Büchsenmacher, Winterthur, über die Lieferung von Waffen abgeschlossen werden. Der Preis dieser Armbrust wurde mit Fr. 85.- ausgehandelt. Ein gleichlautender Vertrag konnte auch mit Höngg abgeschlossen werden. Zudem wurden noch Verhandlungen mit einem Herrn Eschmann, Wipkingen geführt. Eduard Scherrer, Degersheim wurde in das Zentralkomitee gewählt. Degersheim gab bekannt, dass sie ein Eidg. Armbrustschützenfest durchzuführen im Stande wären. Eine Kommission wurde bestellt zur Vorberatung der Statuten.
Die Ausserordentliche Delegierten Versammlung vom 16. April 1905 im Rest. Feldschlössli, Zürich 5 unter dem Vorsitz von Rudolf Peyer konnte den neuen Statuten des EASV zustimmen. Diese würden auf den 1. Jan. 1906 in Kraft treten. Die Sektionen Roggwil, Bürglen, Teufen waren noch nicht soweit um dem EASV beizutreten, wollten aber zu einem späteren Zeitpunkt nochmals darauf zurückkommen. Leider hatte sich die Sektion Seen per 5. April 1905 aufgelöst. Der EASV hatte somit wieder eine Sektion verloren. Am 7. April 1905 reichte auch Rudolf Peyer als EASV Präsident seinen Rücktritt ein. Das fehlende Protokoll der letzten DV wurde reklamiert.

1906
Die Delegierten Versammlung des EASV wurde am 14. Januar 1906 im Rest. Bellevue, Zürich 4 unter dem Vorsitz von Johann Vogel durchgeführt, der als neuer EASV Präsident im Amt war. Ernst Huber wurde neuer Kassier. Vizepräsident war Eduard Scherrer von Degersheim. Der Zentralvorstand trat in Verhandlungen mit Goldach zwecks Uebernahme des Eidg. Festes. Diese mussten aber absagen. Auch Unterstrass das sich später beworben hatte, musste wieder absagen. Der Waffenlieferungs - Vertrag mit Aeschbacher & Sohn wurde aufgelöst. Ein Herr Rickenbach, Hottingen wurde vom Verband beauftragt, Zeichnungen zur Waffenherstellung anzufertigen. Zu Ehrenmitgliedern des EASV wurden Albert Hürlimann, Hans Thalmann und Johann Vogel ernannt. Der ASV Degersheim konnte in diesem Jahr seine Fahnenweihe feiern. Es wurden neue Scheibenbilder beschlossen:

Ordonnanz-Waffe 40 cm in 10 Kreise eingeteilt.
Privatwaffe 30 cm in 10 Kreise eingeteilt.

Das EASV Verbandsschiessen sollte erstmals dezentralisiert am 5. und 12. August in Hottingen, Oberstrass und Degersheim durchgeführt werden.
7 % der Schützen sollten Lorbeerkränze erhalten. Die Auszahlungen reichten von 100 + 99 Pkt. bei Fr. 8.-- bis hinunter auf 75 Pkt. mit 50 Rp. Das Verbandsschiessen ergab einen Reinerlös von Fr. 33.95. Der ASV Zug konnte wieder in den EASV aufgenommen werden.

1907
Die Delegierten Versammlung 1907 wurde unter dem Vorsitz von Johann Vogel am 27. Januar 1907 Rest. Blumenau, Zürich durchgeführt. Ein Vertreter aus Prag mit Interesse am Armbrustschiessen wurde zu einer Schiessübung eingeladen. Ein H. Zollinger, Mechaniker, Zürich 4, hatte ein neues Modell einer Armbrust vorgeführt. Die anwesenden Fachleute der Waffenfabrikanten Glauser, Zürich und Bollinger, Schaffhausen sprachen sich über diese neue Waffe gut aus. Auf den etwas zu hoch befundenen Preis angesprochen meinte der Hersteller, dies sei keine Naef- oder Aeschbach-Waffe, sondern eine Zollinger. Der EASV Kassier Huber hatte wegen fehlenden Aktiven eine Bürgschaft von Fr. 1200.-- geleistet. Genannter war auch Wirt des Rest. Tennstor, wo sozusagen alle Vorstandssitzungen stattfanden.
Am 8. November 1907 fand im Rest. Du Pont, Zürich die dritte ausserordentliche Delegierten Versammlung des noch jungen Verbandes statt. Der Vorsitzende Johann Vogel konnte den Eintritt der Sektion Oerlikon bekannt geben. Die Haupttraktanden galten aber der Waffenfabrikation. Der Preis des Modells 1907 wurde auf Fr. 90.-- festgesetzt und dem Erfinder dieser Waffe wurde eine Entschädigung ausbezahlt. Die Zeughäuser aus Zürich und Bern teilten mit, dass keine Vetterli - Visiere lieferbar seien.

1908
Auch die Delegierten Versammlung vom 16. Februar 1908 im Hotel Pilatus Zug stand unter dem Vorsitz von Johann Vogel. Dem Waffenfabrikant Rickenbach wurde ein Geschenk zugedacht, auf eigenen Wunsch in Form einer Wanduhr. Die Sektion Wipkingen hatte sich für die Uebernahme des Eidg. Armbrustschützenfestes beworben und bekam es zugesprochen. Als Ehrengabe an das Eidg. Fest hatte der EASV einen Stock und einen Schirm gespendet. ( Zeichen der Moderichtung) Die Sektion Baar konnte in den EASV aufgenommen werden. Der Preis für Waffen wurde auf Fr. 110.-- angesetzt, musste später aber auf Fr. 105.-- reduziert werden. Nach Erkundigungen wurde die nicht mehr lebensfähige Sektion Höngg als Mitglied des EASV gestrichen. Bei einem Probeschiessen hatte sich der Bogen einer neuen Waffe als zu stark erwiesen, es traten Defekte auf.

1909
Delegierten Versammlung vom 21. Februar 1909 im Rest. Du Pont in Zürich. Vorsitz Johann Vogel. Das Verbands Vermögen belief sich auf Fr. 476.59 was einen Rückschlag bedeutete (scheinbar unter berücksichtigung der Waffen) Mit den Sektionen Richterswil, Dübendorf, Meilen, Winterthur und Seen konnten gleich fünf neue Sektionen in den Verband aufgenommen werden. Die Sektion Seen galt als Neuaufnahme, da es sich um ganz andere Mitglieder handelte, als bei der seinerzeitigen Auflösung. Der Schützenmeister Rickenbach wurde beauftragt eine Schrift über die Handhabung und Pflege der Waffen zu erstellen. Diese sollte im Druck erscheinen und 5o Rp. kosten. Um den Kranzsegen etwas zu steuern wurde beschlossen, dass in Zukunft bei angeschossenem Kreis der schlechtere Schuss gelten solle. Ein Schützenfest in Mörschwil und Langendorf - Frauenfeld wurde durch je eine Delegation besucht um die Vereine zur Mitarbeit im EASV zu ermuntern. Ueberdies musste der Präsident Vogel ein Fest in Waldstatt besuchen um Reklame für die Ordonnanzwaffe zu machen. Gleichzeitig sollte er versuchen, den OASV zum Eintritt in den EASV zu bewegen, was ihm scheinbar nicht gelungen war. (Notiz aus dem Protokoll,"Es scheint dass dieselben immer noch Hörner haben!" Auch die Demonstration der Ordonnanzwaffe muss gründlich misslungen sein. Johann Vogel beklagte sich, dass er einen Stand mit schlechter Belichtung zugeteilt bekam, der zudem stark dem Wind ausgesetzt war. Die Resultate seien deshalb nicht wunschgerecht ausgefallen. Am 23. April 1909 wurden die Sektionen Tell / Zürich und Goldach in den Verband aufgenommen. Die Industrie-Gesellschaft Neuhausen hatte mitgeteilt, dass sie auf die Fabrikation von Waffen nicht eintreten könne, hingegen Stahlbogen könnten geliefert werden. Es wurden 30 Stück bestellt.

1910
An der Delegierten - Versammlung vom 6. Februar 1910 in Richterswil führte zwar Johann Vogel noch den Vorsitz. Es musste aber bereits wieder ein neuer EASV Präsident gewählt werden. Jacques Aeberli übernahm dieses Amt. Die Sektion Walenstadt hatte am Verbands schiessen in Oberstrass ebenfalls teilgenommen. Die Sektion Meilen hatte den Austritt gemeldet, konnte aber zum bleiben überredet werden. Es wurde beschlossen eine neue Fünferscheibe einzuführen. (Nummernscheibe) Die Scheibe wurde auf 250 mm, eingeteilt in 5 Kreise festgelegt. Nummern (Mouche) bei der Ordonnanz-Waffe war 50 mm, bei der Privat-Waffe 25 mm Die Scheibenpreise wurden für 5er Scheiben auf 5 Rappen und für 25er Scheiben auf 6 Rappen festgelegt. Die Sektion Hottingen hatte während ihres Festes dem Verband die Mitteilung zukommen lassen, dass die Kranzlimite wegen zu grossem Kranzsegen, von 109 auf 112 Punkte heraufgesetzt wurde. Einem Herrn Reutemann aus Mannheim wurde eine Waffe verkauft. Es wurde beschlossen, dem Zentralvorstand eine Gratifikation wie folgt zu gewähren.

Präsident Fr. 35.--
Schützenmeister Fr. 25.--
Kassier Fr. 2o.--
2. Schützenmeister Fr. 15.--

Am Schützenzusammenzug in Winterthur vom 21./22 August wurden beim Prämienstich 60 % des Doppel-geldes an 40 % der Doppler ausbezahlt.

1911
Die Delegierten Versammlung vom 26. Februar 1911 wurde im Rest. Ochsen in Winterthur unter dem Vorsitz von Jacques Aeberli durchgeführt. Konrad Rickenbach konnte zum Ehrenmitglied ernannt werden. Zum neuen Kassier des EASV wurde J. Bosshard gewählt. Die Sektion Dietlikon wurde in den EASV aufgenommen. Gleichzeitig musste aber der Austritt von Wipkingen und Seen hingenommen werden. Leider bestand die Sektion Oerlikon nicht mehr und musste gestrichen werden. Es wurde ein Gesuch an den Bundesrat erwogen, um Gewährung von Subventionen zu bekommen. Ein neuer Pfeil aus Messing wurde auf seine Eignung geprüft. In Zukunft sollte an grösseren Festen die Proklamation eines "Meisterschützen " gestattet sein. Das Eidg. Armbrust Schützenfest konnte der Sektion Riesbach übertragen werden. Die Sektion Zug konnte sein 30 - jähriges Bestehen feiern.
Der Schiessplan des Eidg. Armbrustschützenfestes in Riesbach wurde genehmigt. Beim Jubiläumsschiessen in Zug wurde als 1. Preis eine goldene Uhr zum Preise von Fr. 25.-- aufgeführt, was beanstandet werden musste, da zu diesem Preise keine goldene Uhr gekauft werden konnte.

1912
Die Delegierten Versammlung wurde am 23. Februar 1912 im Rest Sternen in Meilen durchgeführt. Vorsitzender war Jacques Aeberli. Ernst Huber Kassier des EASV seit 1906 wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Anlässlich einer Vorstandssitzung im Rest. Tennstor, das von E. Huber betrieben wurde, soll derselbe zum Dank einige Flaschen guten Neuenburger gestiftet haben. Eine Statuten Revision wurde in Erwägung gezogen. An das Zuger-Kantonale Armbrust schützenfest wurden die Herren J. Aeberli und Ernst Zöbeli delegiert. Fritz Zeller, Winterthur wurde als Aktuar ins Zentralkomitee gewählt. Die Sitzungen im Vorstand wurden in dieser Zeit sehr schlecht besucht.

1913
Auch die Delegierten Versammlung vom 23. Februar 1913 wurde unter dem Vorsitz von Jacques Aeberli in Baar durchgeführt. Jakob Bosshard wurde als neuer Kassier des EASV in den Zentralvorstand gewählt. Die Sektion Dübendorf konnte in den EASV aufgenommen werden. (Wiederaufnahme) Die Sektion Meilen hatte den Austritt eingereicht. Das Verbandsvermögen hatte 1913 einen Bestand von Fr. 366.73. Der Schiessplan des Jubiläums- und Fahnenweihschiessens Baar wurde genehmigt und es wurden J. Aeberli und F. Zeller als Delegierte abgeordnet. Es wurden 6 Bogen, neuester Konstruktion von Riesbach zu Fr. 18.-- per Stück gekauft. Die EASV-Schiessinstruktionen sollten weiterhin für 50 Rp. Verkauft werden. Der Preis eines Bogens von der SIG Neuhausen wurde auf Fr. 25.-- belassen. An die Fahnenweihe in Richterswil wurde der Präsident des ZK delegiert. Das Protokoll der Sitzung vom 10. November 1913, (datiert vom 9. Dez. 1913) wurde zum ersten mal in Maschinenschrift abgefasst. Ehrenmitglied Johann Vogel konnte das Muster eines neuen Pfeiles vorlegen. Diesen Pfeil konnte man zum Preis 4o Rp. beim Hersteller, Ph. Micka, Drechsler, in Zürich 4 kaufen.

1914
Im Jahr 1914 wurde die Delegierten Versammlung am 22. Februar im Rest. Krone, Unterstrass unter dem Vorsitz von Jacques Aeberli durchgeführt. Die Sektion Steinhausen wurde aufgenommen Das Bankett an der DV wurde für obligatorisch erklärt und zu Fr. 1.60 abgegeben. An den Schützenweltmeister Widmer aus St. Gallen wurde eine Armbrust zum Preise von Fr. 115.-- verkauft. Ehrenmitglied Johann Vogel folgte einer Einladung der Schweiz. Landesaustellungs-Kommission in Bern. Er wurde vom EASV entschädigt. Eine Unzuvorkommenheit des Chefs der Abteilung "Wehrwesen" musste gerügt werden, da er nicht einmal ein Schreiben des EASV beantwortet habe. Als Austellungsgegenstände an die Landesausstellung wurden bestimmt: 1 Ordonnanz Armbrust komplett.
1 Ordonnanz Armbrust in alle Teile zerlegt und eine mit 100 Schüssen beschossene Scheibe. Es wurde ein Kredit von Fr. 1200.-- bewilligt, der zur Anschaffung und Verbesserung von Waffen verwendet werden musste. Es wurden Verhandlungen mit Büchsenmacher, Fritz Kuchen, Winterthur zur Entwicklung einer Armbrust geführt. Das Verbandsschiessen wurde wiederum dezentralisiert durchgeführt und zwar in Zürich, Baar und Dietlikon. Wahrscheinlich infolge der Kriegswirren fehlen die Einträge im Protokollbuch vom 12. Juli 1914 bis 6. April 1915.

1915
Am 6. April 1915 hatte das ZK beschlossen, die DV trotz der ernsten Zeit abzuhalten. Diese Delegierten Versammlung wurde am 16. Mai 1915 im Hotel "Hecht" in Dübendorf durchgeführt. Wiedikon wurde ein Fest zugesprochen mit der Bedingung, dass die Wirtschaft in Regie betrieben werde und eine Festmusik zugezogen werden soll. Der Präsident Jacques Aeberli trat zurück, ebenso der Kassier J. Bosshard und der 2. Schützenmeister Caspar Bär. Jacques Aeberli wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Neuer Präsident wurde Heinrich Furrer, Oberstrass. Die Sektion Baar musste aufgefordert werden, die Festabrechnung nach dem Beschluss der DV zu erstellen. Es wurde beschlossen, in Zukunft sowohl im "Schützenfreund" wie auch in der Schweiz. Schützenzeitung Mitteilungen zu machen. Winterthur hatte die Wahl des Zentralpräsidenten beanstandet, weil dieser schon wieder aus einer Stadtsektion sei. Nach einem Votum von Fritz Zeller konnte die Angelegenheit in Minne beigelegt werden. Auf ein Verbandsschiessen 1915 wurde verzichtet, da alle 5 Divisionen der Schweizer Armee auf den 31. August zur Grenzbesetzung erneut aufgeboten waren. Wegen der Kriegszeit wurde nur der halbe Jahresbeitrag erhoben. Das Vermögen des Verbandes betrug Fr. 778.23. Zum Kassier wurde J. Bochsler, (Bankangestellter) gewählt. Das Bahnbillet für Fritz Zeller Winterthur - Zürich retour kostete in dieser Zeit jeweils Fr. 1.75. Die Verkaufspreise für Scheibenbilder waren auf 3 und 5 Rappen angesetzt. Für Bolzen wurde Fr. 1.-- und für Sehnen Fr. 2.30 verlangt.

1916
Am 30. April 1916 wurde im Hotel Rössli in Zug unter dem Vorsitz von Heinrich Furrer die Delegierten Versammlung durchgeführt. Die Reiseentschädigung für Fritz Zeller wurde neu auf Fr. 2.10 angesetzt. Eine Offerte von Fritz Kuchen für Waffen wurde überprüft. Littau / LU wollte dem EASV beitreten. An die Sektionen St. Georgen / SG und Lugano - Geretto konnten Waffen verkauft werden. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 826.39

1917
Die Delegierten Versammlung 1917 wurde erst am 20. Mai im Rest. Kreuzplatz, Riesbach-Zürich durchgeführt. Diese war zuerst auf den 28. Januar angesetzt, da aber der Präsident im Militärdienst war und keinen Urlaub erhielt, musste sie verschoben werden. Am 28. Januar 1917 konnte Riesbach sein 30-jähriges Jubiläum feiern. Der Aktuar Dissel musste gerügt werden, weil er an den Sitzungen nie teilnahm. Der Sehnenpreis musste auf Fr. 2.80 angehoben werden. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 841.44. Am 5. August wurde ein Schützenmeisterkurs durchgeführt.

1918
Delegierten - Versammlung vom 17. März 1918 in Zürich-Wiedikon unter dem Vorsitz von Heinrich Furrer. Vorgesehen war Dietlikon als Tagungsort, diese mussten aber absagen weil kein Lokal vorhanden war. Der Jahresbeitrag wurde auf 25 Rp. festgesetzt. Die Sektion Zug hatte sich aufgelöst und wurde gestrichen. Der Sektionsbestand im Jahr 1918 sah wie folgt aus: Dietlikon, Oberstrass, Unterstrass, Hottingen, Riesbach, Wiedikon, Richterswil, Dübendorf, Baar-Verein, Baar-Concordia, Blickenstorf, Steinhausen, Goldach. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 836.60. Der Aktuar wurde ersetzt durch Robert Gräflin . Er soll ein neues Protokollbuch zu Fr. 10.60 angeschafft haben, das aber nirgends vorhanden war.

1919
Die Delegierten - Versammlung vom 5. April 1919 unter dem Vorsitz von Heinrich Furrer dürfte keine hohen Wellen geschlagen haben. Zum neuen Kassier wurde Josef Müller gewählt. U. Bochsler, wird zum Ehrenmitglied ernannt. Das Verbandsvermögen stieg um mehr als 100 Franken und betrug Fr. 952.89. Schon wieder mussten einige Preise angepasst werden. Der neue Preis für Sehnen wurde auf Fr. 4.--, und für Bolzen auf Fr. 1.40 erhöht.

1920
Delegierten - Versammlung vom 1. März 1920 im Hotel "Lindenhof" Baar. Heinrich Furrer hatte das Amt als Zentralpräsident niedergelegt und neuer Präsident wurde Hermann Müller. Neuer Kassier wurde E. Surenmann. Heinrich Furrer wurde Ehrenmitglied. Die Sektion Wipkingen konnte aufgenommen werden. Ernst Jäggli, Winterthur begann auf eigene Rechnung den "Schweizer-Armbrustschützen" herauszugeben.

1921
Die Delegierten - Versammlung vom 13. April 1921 wurde in Neuhausen unter dem Vorsitz von Hermann Müller durchgeführt. Der Kassier wurde schon wieder ersetzt. Neuer Kassier wurde Hermann Hagenbach. Das Vermögen des EASV betrug Fr. 1435.55. Damit war die Schallmauer von Fr. 1000.-- durchbrochen. Zum erstenmal wurde ein Rechnungsrevisor in der Person von Josef Tütsch eingesetzt. E. Jäggli beklagte sich über zuwenig Abonnenten. Ein Obligatorium für alle Mitglieder wurde aber abgelehnt. Am 20. November 1921 fand eine Versammlung von Vertretern des Schweiz. Armbrustschützenverbandes, welchem vor allem die Sektionen um Winterthur, Thurgau und Schaffhausen angeschlossen waren und des Ostschweizer Verbandes (Sektionen aus Appenzell und St. Gallen) statt. Kernproblem war die Fusion zu einem Verband. Hauptinitiator war ZK-Mitglied Fritz Zeller, Winterthur

1922
Die Delegierten Versammlung vom 12. März 1922 in Dübendorf wurde geleitet von Hermann Müller. Das Vermögen war weiter gestiegen und betrug Fr. 1784.20. Es wurden an dieser DV vor allem Verhandlungen mit dem SASV (Sitz Oberwinterthur) über einen möglichen Zusammenschluss geführt.

1923
Die Delegierten Versammlung von 1923 fällt in Sachen Protokoll noch schwächer aus.Keine Angaben und keine Notizen. Der Präsident Hermann Müller war auf die DV zurückgetreten. Neuer Präsident des EASV wurde Emil Eppler (Küsnacht).

1924
Ab der Delegierten Versammlung vom 30. März 1924 im Hotel Krone Unterstrass unter dem Vorsitz von Emil Eppler ging es mit dem EASV wieder vorwärts. Ein Vergleichsschiessen mit einer neuen 25er Scheibe wurde durchgeführt. Das Ergebnis war gut und diese Scheibe sollte Verwendung finden. Diese neue Scheibe hatte einen Durchmesser 30 cm in 25 gleiche Kreise eingeteilt. Für ein Fest in Oberägeri und in Kleinandelfingen wurden die Schiesspläne nicht bewilligt, im Interesse einer möglichen Fusion wurde den Schützen des EASV jedoch gestattet, Sektion- und Gruppenstich zu schiessen. Ebenfalls im Interesse der Fusion wurde der "Schweiz. Armbrustschütze" von allen ZK Mitgliedern abonniert. Das vermisste Protokollbuch wurde nochmals beanstandet. Sektionsbestand des EASV: Hünenberg, Hottingen, Dübendorf, Oberstrass, Baar, Steinhausen, Unterstrass, Affoltern, Riesbach, Wiedikon, Goldach, Dietlikon, Menzingen, Cham und Unterägeri. Der Schweiz. Armbrustschützenverband umfassend die Sektionen um Winterthur, Thurgau und Schaffhausen hatte sich am 30. 3. 1924 in Frauenfeld ebenfalls versammelt und zwar unter Präsident Jakob Baumann (Romanshorn) . Auch dort wurde die Fusion besprochen. Die Mitglieder dieses Verbandes, meistens junge Leute, schossen mit der Bollinger-Waffe auf 25 m. Am 21. November 1924 lädt der SASV zu einer gemeinsamen Sitzung nach Winterthur ein. Das Ehrenmitglied und früher langjähriger Zentralpräsident Joh. Vogel führt laut Protokoll folgendes aus: Er sei mit den Ausführungen von Fritz Zeller, Winterthur laut Bericht im Schweizer Armbrustschütze No. 19 einverstanden. Der Artikel zeige dass Fritz Zeller seine Ansichten geändert habe. Hätte man dazumal, als der Verband an die Erstellung neuer Waffen herangetreten sei, mehr auf ihn (Vogel) gehört, so stände die Fusionsfrage heute wohl anders da. Er sei immer für die Konstruktion einer leichteren Ordonnanzwaffe eingetreten. Es wird auch erwähnt, dass bei einer Fusion der Name Eidg. Armbrustschützen Verband gegr. 1898 weiterzuführen sei, da dieser älter sei. Es wird noch festgehalten, dass die Appenzeller immer noch kein Interesse hätten, sich dieser Fusion anzuschliessen. Einem Antrag von Fritz Zeller, das vom SASV herausgebrachte 25er Scheibenbild überall zu verwenden, wurde zugestimmt.

Fusionsverhandlungen vom Sonntag, den 14. Dezember 1924 in Winterthur. Präsenz: EASV, SASV, Thurgauer-, Zürcher- und Rheinischer- Verband, total 17 Delegierte. Vorsitz: Jakob Baumann (Romanshorn). Der 1. Schützenmeister des SASV, Hermann Schmid, führt folgendes aus: Die Statistik der Feste Winterthur und Seen habe ergeben, dass von 417 Stichen deren 54 mit Kranz waren, also rund 13 %. In den anderen Stichen warten es 5 % , 6,7 % und 7,2 %. Die Kranzresultate seien ziemlich gleichmässig auf die verschiedenen Waffenarten verteilt gewesen. Schmid ersieht darin, dass die Abstufung somit der Treffsicherheit der verschiedenen Waffensysteme gerecht sei. Müller EASV regt an, die Bollinger-Schützen sollten auch auf 30m schiessen müssen, im EASV sei auch mit der Bollinger immer auf 30m geschossen worden. Schlussendlich wurde ein Fusionskomitee gegründet und zwar bestehend aus 2 Mitgliedern des EASV, 2 Mitgliedern des SASV, und je einem Mitglied aus dem TASV, ZKASV, RASV

1925
Die Delegierten Versammlung vom 19. April 1925 in Oberwinterthur: Emil Eppler übergab das Präsidium des EASV an Heinrich Meier (Unterstrass). Der Zentralvorstand wurde dann wie folgt besetzt.
Präsident Heinrich Meier (Unterstrass), Vice-Präsident Anton Rüegg (Steinhausen), Sekretär Karl Burri (Oberstrass), Quästor Hans Hagenbuch (Wiedikon), Aktuar Ewald Kuhn (Dietlikon), 1. Schützenmeister Jules Morath (Wiedikon), 2. Schützenmeister Willy Eckinger (Dübendorf) Der zurückgetretene Präsident Emil Eppler wurde in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Behandelt wurde vor allem die anstehende Fusion. Diese Fusionsverhandlungen wurden vom Präsidenten der Fusionskommission Jakob Baumann (Romanshorn) geleitet. Nach langen Verhandlungen brachte der EASV noch Vorbehalte wegen dem Zeitungs-Obligatorium, der Beteiligungsskala und der Verpflichtung zur Teilnahme am Eidg. Fest in Winterthur an. Schlussendlich wurde beschlossen, dass die Fusion mit dem Datum des 1. Mai 1925 in Kraft treten werde. Der Verband, in dem alle Unterverbände und Sektionen mit Ausnahme der Appenzeller zusammengeschlossen waren, werde sich wie folgt nennen:


Eidgenössischer
Armbrust
Schützen
Verband

gegründet 1898



1926
Diese Delegierten Versammlung fand am 26. April 1926 in Oberwinterthur unter dem Vorsitz von Jakob Baumann statt. Jakob Baumann war nach der Fusion zum neuen EASV Präsidenten gewählt worden,. hatte allerdings seinen Rücktritt eingereicht und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Neuer Präsident wurde H. Ackeret. Die neuen Statuten wurden in Kraft gesetzt, womit die Reorganisation als vollzogen betrachtet werden konnte. Die Anschaffung von einer Verbandsfahne wurde noch als verfrüht betrachtet und verschoben. Die Einführung eines Wanderbecher schiessens wurde in Erwägung gezogen. Die Stellung kniend wurde wie folgt umschrieben: Es dürfen nur 2 Kissen verwendet werden und die Fußspitze muss den Boden berühren. Beim angebrochenen Kreis gilt in Zukunft wieder der bessere Schuss.

1927
Delegiertenversammlung vom 27. März 1927 im Rest. Schützenhaus Realp in Zürich. Unter dem Vorsitz von H. Ackeret, wurden 36 Stimmberechtigte begrüsst. Der Jahresbeitrag wurde auf 20 Rappen festgelegt. Das Verbandsschiessen konnte wegen ungünstigen Zeitverhältnissen nicht durchgeführt werden. Als Ersatz wurde ein Verbandsmatch ( 15 Schuss stehend und 15 Schuss kniend) durchgeführt. Es wurde eine Verbandsmarke von 20 Rappen eingeführt und an den Verbandsschiessen für obligatorisch erklärt. Der Erlös sollte zur Hälfte (10 Rappen) in die Verbandskasse fliessen und 10 Rappen wurden an die Unterverbände verteilt. (Diese Marke wurde später Solidaritäts-Marke genannt) In der Kniendstellung wurden wieder drei Kissen bewilligt, wenn damit keine sitzende Stellung eingenommen werde. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 669.55. Das Eidg. Armbrustschützenfest wurde auf das Jahr 1930 verschoben, da sich wieder Wiedikon für die Durchführung beworben hatte und zugleich das 50.-jährige Vereinsjubiläum damit verbinden wollte.

Am 17. März 1927 hatte sich der Ostschweizer Armbrustschützen Verband mit 6 Sektionen und ca. 100 Schützen dem Eidg. Armbrustschützen Verband angeschlossen. Es waren damit alle organisierten Armbrustschützenvereine als Sektionen im EASV zusammengeschlossen.

1928
Delegierten Versammlung vom 15. April 1928 in Neuhausen am Rheinfall. Den Vorsitz führte der Vicepräsident Rudolf Keller, Veltheim. Präsident H. Ackeret musste sein Amt während des Jahres wegen ernstlicher Erkrankung niederlegen. Er ist auch an der DV wegen dieser Erkrankung entschuldigt. Neuer Zentralpräsident wird noch einmal Emil Eppler (Küsnacht). Vicepräsident und Sekretär ist Heinrich Wüest. Kassier, Jakob Güttinger. Aktuar, Gottlieb Meier. Schützenmeister Hermann Buchmann. Die 30 Stimmberechtigten Delegierten haben den Verbandsbeitrag von 20 Rappen und die Verbandsmarke auf 30 Rappen beschlossen. Gleichzeitig wurde ein Waffenfond ins Leben gerufen und die zusätzlichen 10 Rappen der Verbandsmarke wurden in diese Kasse gelegt. Die Zentralkomitee-Mitglieder bekamen eine Legitimationskarte, die Ihnen die Berechtigung gab , jederzeit in den Schiess- und Scheibenständen, in den Büros etc. Eintritt zu begehren um Kontrollfunktionen auszuüben. Der Verbandsmatch wurde dezentralisiert geschossen. 10 Schuss stehend und 10 Schuss kniend. E. Naef wurde als erster Vertreter des OASV ins Zentralkomitee gewählt. Der Rheinische Verband wollte wegen Differenzen mit dem Zürcher Verband aus dem EASV austreten. Über die Rentabilität des Verbandsorgans wurde weiterhin gejammert. Ein Obligatorium sollte eingeführt werden sowie vermehrt Inserate und Werbung gefunden werden. Besonders die Steinhauser haben sich gegen ein Obligatorium ausgesprochen mit folgender wörtlich zitierten Begründung: "Die Steinhauser hätten kein Interesse zu wissen, was im Kanton Zürich oder in der Ostschweiz los sei". Es wird beschlossen, einen Wanderbecher zum Preis von Fr. 200.-- anzuschaffen, an den jede Sektion Fr. 5.-- zu bezahlen habe. Schützenmeister Suter musste gerügt werden, da er im verflossenen Jahr keine einzige Sitzung besucht habe. Mit einem Beschluss wurde festgelegt, dass die 25m Distanz nur noch bis zum Jahr 1930 anerkannt werde, nachher müsse überall auf 30m geschossen werden. Die Sektionen des Zürcher Landverbandes fühlten sich in ihrer Existenz bedroht, da praktisch nur 25m Stände bestünden. Sie hatten unter Führung von Rudolf Zehnder (Gotzenwil) den Saal verlassen. Nachdem beschlossen wurde, die 25m Distanz noch bis 1932 gelten zu lassen, nahmen die Zürcher wieder an den Verhandlungen teil.

1929
Die Delegierten Versammlung wurde am 7. April 1929 unter dem Vorsitz von Emil Eppler im Rest. Löwen in Veltheim durchgeführt. Es waren 33 Stimmberechtigte anwesend. Die Sektion Schaffhausen-Stadt wurde aufgenommen. Der Jahresbeitrag blieb weiter bei 20 Rappen. Das Zeitungsabonnement kostete Fr. 2.50. mangels Stoff konnte auch im Januar keine Zeitung erscheinen. Am 1. Juli 1929 wurde mit Jäggli ein neuer Vertrag wegen der Zeitung abgeschlossen. Garantierte Auflage: 700 Abonnenten. Die Scheiben wurden von Scheibe A und Scheibe B in 5er und 25er Scheibe umbenannt.

1930
Delegierten Versammlung vom 6. April 1930 im Rest Wartenstein in Hünenberg. Vorsitz: Emil Eppler. Unter den 33 Stimmberechtigten waren auch die Ehrenmitglieder Fritz Zeller und Heinrich Meier anzutreffen. Der Schiessplan des Eidg. Festes in Wiedikon wurde genehmigt. Der EASV hatte eine Gabe im Wert von Fr. 50.-- gespendet. Die Solidaritätsmarke wurde an diesem Fest obligatorisch und für dieses Fest auf 50 Rappen festgelegt. Es wurde eine Subvention für Waffen eingeführt. Diese sollte 1/ 3 des Kaufpreises betragen. Der Rheinische Verband musste wegen internen Zwistigkeiten die Sektion Neuhausen-Helvetia ausschliessen. Der Vertrag für die Zeitung mit Ernst Jäggli wurde gekündigt. Das Organ wurde in eigener Regie übernommen. Der Druck wurde an Henry Kopp, Präsident der Sektion Unterstrass vergeben.

1931
Die Delegierten Versammlung wurde am 12. April 1931 unter dem Vorsitz von Emil Eppler im Hotel Bahnhof in Bürglen durchgeführt. Es waren 34 Stimmberechtigte anwesend. Emil Eppler wollte wegen vorgerückten Alter zurücktreten. Zum neuen Zentralpräsidenten wurde Heinrich Wüest gewählt. Emil Eppler wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die Sektionen St. Margrethen und Paradies-Schlatt wurden in den EASV aufgenom men. Der Ertrag für die Zentralkasse vom Eidg. Armbrustschützenfest in Wiedikon betrug Fr. 735.-- Es wurden Kranzkarten eingeführt. Diese konnten anstelle des Abzeichens beim Wanderbecher-Wettkampf abgegeben werden. Für 6 Kranzkarten gab es ein silbernes Gobelet. Für die Sieger der Gruppen im Wanderbecher Wettkampf wurden Plaketten abgegeben.

1932
Diese Delegierten Versammlung fand im Hotel Bären in Nürensdorf am 24. April 1932 statt. Der Vorsitzende Heinrich Wüest konnte 39 Stimmberechtigte begrüssen. Es konnten folgende 4 Sektionen in den EASV aufgenommen werden. Neu-Paradies (im Gegensatz von Paradies-Schlatt) Steinen / SZ, Dietlikon (Wiederaufnahme) und Opfikon. Der Rheinische Verband hatte wegen innerer Zerwürfnisse den Austritt gegeben, diesen Beschluss aber wieder Rückgängig gemacht. Die Sektionen Turbenthal und Romanshorn (nicht Spitz-Romanshorn) hatten sich aufgelöst. Es wurden Waffenlieferungs-Verträge mit Weber Dübendorf und Brand, Neuhausen abgeschlossen. Ein Antrag, dass die Meisterschaft in der Stellung kniend und stehend geschossen werden müsse, wurde abgelehnt. Das ausfüttern der Ellbogen wurde verboten.

1933
Diese Delegierten Versammlung wurde am 22. und 23. April im Rest. Rose in Degersheim durchgeführt. Der Vorsitzende Heinrich Wüest konnte 44 Stimmberechtigte begrüssen. Im Verlaufe der Verhandlungen wurde dem Zentralkomitee das Stimmrecht ebenfalls eingeräumt. (Scheinbar hatten diese bisher kein Stimmrecht.) Es konnten die Sektionen Tübach und Wängi / TG aufgenommen werden. Die Sektion Stein am Rhein hatte sich aufgelöst. Ernst Rickenbach wurde in Anerkennung um die Waffenfrage zum Ehrenmitglied ernannt. Die Redaktionskommission wurde aufgehoben, da sie der Misere im Zeitungswesen nicht Herr wurde. Die Karenzzeit für die Brandwaffe wurde bis 1933 verlängert. Der Jahresbeitrag wurde auf 50 Rappen erhöht. Die Solidaritätsmarke wurde bei 50 Rappen belassen, dafür aber für alle Feste als obligatorisch erklärt. Die 10er Scheibe (System Schütz) wurde anstelle der Nummernscheibe (Mouchenscheibe) eingeführt. Die Thera-Film AG in Zürich hatte angefragt, ob sich ein Schütze zur Verfügung stellen könnte, der einer Puppe einen Apfel vom Kopf schiesst. Da Zug die besten Einzelschützen besass, wurde die Tera-Film AG dorthin verwiesen. Für die Uebernahme des Eidg. Festes hatten sich die Sektionen Seen, Zug und Degersheim beworben. Zug zog seine Bewerbung zu Gunsten von Degersheim zurück. Das Fest wurde schliesslich mit 26 zu 22 Stimmen an Degersheim vergeben.

1934
Die Delegierten Versammlung vom 22. April 1934 fand unter dem Vorsitz von Heinrich Wüest in Oberwinterthur statt. Das Ehrenmitglied, Anton Rüegg, Steinhausen wurde als Sekretär gewählt. Da die Zeitung nicht rentierte, wurde versuchsweise die Einführung eines bei Fa. Kopp gedruckten Bulletins beschlossen. Dies sollte jedoch nur erscheinen, wenn dringende Mitteilungen zu machen waren. Im Zusammenhang mit einem Unfall eines arbeitslosen Zeigers, kam es zu einer eingehenden Untersuchung. Es wurde Bleivergiftung vermutet, weil solches am Pfeil habe haften können, an dem sich der Zeiger verletzt hatte. Der Arzt gab Weisung, dass bei solchen Fällen besondere Vorsicht geboten sei. Bemerkung: Damals wurde auf Bleischeiben von der ganzen Scheibengrösse geschossen.

1935
Delegiertenversammlung vom 5. Mai 1935 im Hotel Hecht in Dübendorf. Vorsitz Heinrich Wüest. Anwesend waren 68 Stimmberechtigte. Die Sektion Roggwil / TG wurde aufgenommen. Die Ehrenmitglied schaft von Anton Rüegg, Steinhausen wurde offiziell bestätigt. Burri, Baar wurde ins Zentralkomitee gewählt. Die neuen Statuten wurden beraten und genehmigt. Es wurde beschlossen, dass jeder Sektion 3 Stück gratis abgegeben werden. Am Eidg. Fest in Degersheim wurden als Naturalgaben bestickte Tee-Servietten abgegeben. Die Meisterschaft wurde mit 40 Schüssen kniend ausgetragen. Am 7. Juli 1935 wurden die ersten Statuten der "Schweizerischen Armbrust Veteranen" mit 10 Paragraphen beschlossen und zugleich wurde die " Schweizerische Armbrust Veteranen Vereinigung" gegründet. Erster Präsident war EASV Ehrenpräsident, Emil Eppler. Es wurde beschlossen ein Veteranenabzeichen zu schaffen.

1936
Diese Delegierten Versammlung fand im Hotel Krone in Seen am 26. April 1936 unter dem Vorsitz von Heinrich Wüest statt. Anwesend waren 63 Stimmberechtigte und 14 Gäste. Oberst Hörni und Stadtrat Büchi waren anwesend um die Bewerbung für das Eidg. Fest 1938 vorzustellen. Der Jahresbeitrag wurde auf 30 Rappen festgelegt. Neu in den EASV wurden St. Gallen-Stadt und Baar aufgenommen. Der Präsident Heinrich Wüest hatte seinen Rücktritt eingereicht. Zum neuen Zentralpräsident wurde Hans Heggli, Baar gewählt. Ebenfalls gewählt wurden: Jakob Segmehl, Josef Hegglin, Josef Burri und Karl Landtwing. Heinrich Wüest, Jakob Güttinger und Hermann Buchmann wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Festabrechnung von Degersheim wurde beanstandet. Am 21. Juni fand deshalb eine Sitzung des ZK mit Degersheim statt. Aus privaten Mitteln konnte Degersheim Fr. 210.-- zusammenbringen, da die Vereinskasse leer war. Der EASV gab sich damit zufrieden. Die übrig gebliebenen Tee-Servietten übernahm der EASV. Diese wurden den Sektionen zum Verkauf zugeteilt. Der Bund hatte ein Gesuch des EASV um Subvention abgelehnt. Den ZK-Mitgliedern wurde ein Taggeld von Fr. 2.-- zugesprochen. Anstelle des Bulletins, das nicht befriedigen konnte, wurde nunmehr die Herausgabe des "Schweizer Armbrustschütze" beschlossen. Es wurde in eigener Regie geführt und der Fa. Kopp-Tanner zum Druck übergeben. Die Anschaffung eines Verbandsabzeichens EASV wurde beschlossen und ein entsprechendes Sujet zur Bewerbung ausgeschrieben. Für das Eidg. Armbrust Schützenfest 1938 hatten sich Riesbach, Seen und Oberwinterthur beworben. Seen zog seine Bewerbung zurück und das Fest wurde mit dem knappen Resultat von 32 zu 31 Stimmen dem ASV Oberwinterthur zugesprochen.

1937
Diese Delegierten Versammlung fand am 15. April 1937 unter dem Vorsitz von Hans Heggli im Hotel Helvetia in Sulgen statt. Schaffhausen Birch konnte in den EASV aufgenommen werden. Vom EASV wurden Subventionen an die Sektionen Neuhausen-Verein und Schönengrund ausgerichtet. Der Jahresbeitrag wurde auf Fr. 1.30 erhöht. Für das Verbandsabzeichen wurden die eingereichten Sujets durchgesehen und eines davon genehmigt. Es wurde beschlossen, anlässlich der Landesausstellung ein Landischiessen im Stand vom Albisgüetli durchzuführen. Das Verbandsvermögen betrug nur noch Fr. 270.80. Der EASV konnte einen Mitgliederbestand von 1444 Schützen ausweisen. Die Weiler-Waffe wurde zugelassen.
1938
Diese Delegierten Versammlung wurde am 6. März 1938 im Kasino in Zürich-Tiefenbrunnen unter dem Vorsitz von Hans Heggli durchgeführt. Es waren 82 Stimmberechtigte und 8 Gäste anwesend. Vertreten war erstmals auch die Unfallversicherung Schweizerischer Schützenvereine (USS) durch Herrn Ed. Bertschinger, Archivar, Zürich. Es gab Neueintritte von Richterswil, Turbenthal, Unterägeri und Schaffhausen-Schweizersbild zu vermelden. Blickensdorf hatte sich aufgelöst. Der Rheinische Verband hatte sich wieder konstituiert und neugebildet. Der Sektion Schweizersbild wurde die Propaganda-Waffe überlassen. Der Antrag zur Aufgabe des offiziellen Organs wurde abgelehnt. Die Sektionen Dübendorf, Urnäsch und Unterägeri haben Subventionen erhalten. Neu ins ZK gewählt wurde Jakob Buchmann von Zug. Die neuen Richtlinien für Armbrustschützenfeste wurden mit knappem Mehr angenommen. Wichtigster Diskussionsstoff lieferte die Bestimmung betreffend "Leistung einer Kaution" bei Festanlässen. Die Höhe der beschlossenen Kautionen betrug:

Eidg. Armbrustschützenfest Fr 1’500.--
Kantonales Armbrustschützenfest Fr. 400.--
Ehr- und Freischiessen Fr. 200.--

Der Waffenzuschlag für alle Waffen wurde wie folgt neu bestimmt.

Privatwaffen kein Zuschlag
Ord. Waffen 1 Punkt
Brand-Waffen 2 Punkte

Die nötige Punktzahl für die Erreichung des Kranzes wurde auf gleicher Höhe belassen. Der Antrag vom OASV, Erhöhung des Veteranenalters von 50 auf 55 Jahre wurde abgelehnt. Dagegen waren vor allen die Veteranenvereinigung mit Emil Eppler und das Zentralkomitee. In Zukunft war pro Haushalt nur noch ein Exemplar des Organs obligatorisch. Der Schiessplan des Eidg. Armbrustschützenfestes wurde noch einmal zur Diskussion gestellt. Es wurde beschlossen, dass ein Resultat, das keinen Schuss unter dem achter aufweist, ebenfalls kranzberechtigt sei, obwohl die Kranzpunktzahl nicht erreicht wurde. Die Spitze des OK in Oberwinterthur wurde von folgenden Personen besetzt.

Präsident Oberst Ernst Hörni
Vice Präsident Herr Baumann, Bankprokurist
Sekretär Max Bosshard. Stadtammann

Das Eidg. Fest in Oberwinterthur hatte als wesentliche Neuerung die automatischen Pfeiltransporte und die Schwenkscheiben (System Oberwinterthur).

1939
Delegierten Versammlung vom 5. März 1939 im Stadtkasino Winterthur. Der Vorsitzende Hans Heggli konnte 71 Stimmberechtigte begrüssen. Der Mitglieder bestand war auf 1663 Schützen angestiegen. Langnau i. E. wurde in den EASV aufgenommen. Subventionen haben die Sektionen St. Margrethen, Roggwil, Dübendorf, Urnäsch und Unterägeri erhalten. Die Waffenkommission wurde umbenannt in Schiesstechnische Kommission. Vom 12. - 20. August wurde im Albisgüetli ein Landischiessen durchgeführt. Es wurde beschlossen, keine Subventionen mehr zu bewilligen, bis der Waffenfond Fr. 5’000.-- erreicht habe. An die Kosten des Saalschmuckes und der Umrahmung der DV wurden 50%, höchstens aber Fr. 40.-- aus der Zentralkasse vergütet. Die Kranzkarte wurde neu an allen Festen abgegeben, an denen Kränze verabfolgt wurden.

1940
Die DV fand am 21. April 1940 im Hotel Ochsen in Zug statt. Hans Heggli führte den Vorsitz. Der Preis des Bankettes betrug Fr. 3.30 incl. Service. Als Gäste konnten Regierungsrat Johann Wyss (Steinhausen) Statthalter Dr. Steiner und Stadtrat Alois Zehnder begrüsst werden. Zürich-Unterstrass hat eine Subvention erhalten. Ein Antrag des Zürcher-Verbandes, betreffend der Reduktion des Jahresbeitrages von 30 auf 15 Rappen, wurde zurückgezogen. Der Preis der Zeitung wurde neu auf 10 Rappen je Ausgabe festgelegt. Während dem Kriegsjahr 1939 fand kein Wanderbecher- Wettkampf statt, er konnte aber im Jahre 1940 nachgeholt werden. Die ganze Verbandstätigkeit wurde sehr erschwert durch die Grenzbesetzung und der Abwesenheit der Funktionäre.

1941
Diese Delegierten Versammlung fand am 4. Mai 1941 im Rest Schweizerhalle in Schaffhausen statt. Der Vorsitzende Hans Heggli konnte 84 Stimmberechtigte begrüssen. Als Gast ist Walter Bringolf (Stadtpräsident) anwesend. Der Mitgliederbestand des EASV war um 5% zurück gegangen. Kaspar Ziltener, (Bürglen) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Die Sektionen Kloten, Turbenthal und Zollbrück haben EASV Subventionen erhalten. Zwei neue Sektionen wurden aufgenommen, nämlich Neuheim und Richterswil-Burghalde. Am Bankett mussten erstmals Mahlzeiten-Coupons verlangt werden. Die Norm für Pfeilspitzen wurde umschrieben. Am 1. bis 3. August 1941 wurde im Stand Albisgüetli ein Erinnerungs-Schiessen 650 Jahre Eidgenossenschaft durchgeführt. Die D-Scheibe wurde auf Antrag des OASV eingeführt. Das Kilbi-Schiessen Bäretswil wurde bewilligt.

1942
Am 19. April 1942 fand die Delegierten Versammlung im Hotel Hecht in Frauenfeld unter dem Vorsitz von Hans Heggli statt. Anwesend waren 89 Stimmberechtigte und 12 Gäste. Die Sektionen von Dietlikon und Bäretswil haben Subventionen erhalten. Die Herisauer- und Ordonnanzwaffen wurden sich gleichgestellt und mussten auf die gleiche Scheibe schiessen. Den Schützen von Herisauer-Waffen wurde ein sogenannter Lader, "der den Bogen spannt und auf das Wässerli schaut" bewilligt. Die vor einem Jahr eingeführte D-Scheibe wurde wieder abgeschafft. Es wurde ein Kredit von Fr. 200.-- bewilligt, für die Drucklegung des Schiessreglementes. Ein weiterer Antrag, Erhöhung des Veteranenalters auf 55 Jahre, wurde erneut abgelehnt. Das 1. Veteranenschiessen war ein voller Erfolg. Die Demission des gesamten Zentralkomitees konnte um 1 Jahr verschoben werden.

1943
Die Delegierten Versammlung vom 11. April 1943 in Zollikon stand unter dem Vorsitz von Emil Heggli. Es waren 80 Stimmberechtigte und 10 Gäste anwesend. Drei Sektionen, Randen-Beringen, Höngg und Andelfingen wurden in den EASV aufgenommen. Subventionen hatten erhalten, Zollikon, Neuhausen und Kloten. Ein neues Zentralkomitee wurde gewählt.

Zentralpräsident Fritz Zeller, Winterthur
Sekretär Karl Gross, Winterthur
Schützenmeister Hans Glauser, Wiedikon
Kassier Karl Baumgartner, Frauenfeld
Aktuar Josef Stocker

Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt: Hans Heggli
Jakob Segmehl, Josef Hegglin Jakob Buchmann
Karl Landtwing


1944
Unter dem Vorsitz des neuen Zentralpräsidenten, Fritz Zeller fand die Delegiertenversammlung am 26. März 1944 im Hotel Walhalla in St. Gallen statt. Es waren 80 Delegierte anwesend. Das Kranzresultat wurde in allen Stichen, mit Ausnahme des Sektionsstiches um einen Punkt erhöht. Die Jungschützenkurse wurden durch das Eidg. Militärparlament subventioniert. Zum 1. Eidg. Jungschützenobmann wurde Ernst Leupp bestimmt. Am Kilbischiessen in Bäretswil wurde erstmals um den Cup-Schildknecht gekämpft.

1945
Diese Delegierten Versammlung fand am 18. März 1945 im Rest Wartau in Höngg unter dem Vorsitz von, Fritz Zeller, statt. Das Mittagessen kostete incl. Dessert Fr. 3.85. Die Sektionen Wollerau, Derendingen, Mungnau, Flach wurden aufgenommen. Subventionen haben erhalten: Wollerau und Derendingen. Es wurde beschlossen eine Schweizer Meisterschaft im Armbustschiessen einzuführen. Ebenfalls wurde beschlossen, dass Herisauer-Waffen zwar noch repariert, aber nicht mehr mit neuen Bahnen versehen werden dürfen. Das Veteranenalter wurde etappenweise von 50 auf 55 Jahre erhöht, eine Bedingung des Schweiz. Schützenvereins. Der Anschluss an den Schweiz. Schützenverein wurde beschlossen. Folgenden Auflagen des Schützenvereins wurde zugestimmt: Beitrag pro Schütze 10 Rappen, 3 Abonnemente der Schweiz. Schützenzeitung für den EASV, 1 Abonnement für jede Sektion des EASV.

1946
Am 31. März 1946 fand die Delegierten Versammlung unter dem Vorsitz von Fritz Zeller im Stadtkasino Winterthur statt. Es konnten 103 Stimmberechtigte und 16 Gäste, darunter 6 Behördevertreter und als erster Vertreter des Schweiz. Schützenvereins, Oberst Emil Sigrist, begrüsst werden. Die Sektionen Pfungen, Luzern, Dallenwil, Unterseetal und Gossau konnten gleichzeitig in den EASV aufgenommen werden. Flach hatte den Austritt gegeben. Subventionen wurden an die Sektionen Gossau, Luzern, Unterseetal und St. Margrethen ausgerichtet. Den Mitgliedern von Subkommissionen wurde an der DV das Stimmrecht eingeräumt. Der Beschluss an der DV von Höngg betreffend Veteranenalter wurde aufgehoben. Mit 55 Jahren war man Veteran. Der Sektionsstich wurde auf 6 Schuss erhöht, das Kranzresultat wurde mit 51 Punkten erreicht. Die Kranzkarten wurden überall eingeführt, es wurden neue Bestimmungen erlassen. Ebenfalls eingeführt wurde der Bresthaft-Ausweis und die betreffenden Vertrauensärzte wurden bestimmt. Die Herisauer Waffe wurde wieder an alle Feste zugelassen. Für verspätete Festabrechnungen wurden Konventionalstrafen eingeführt, pro verspäteter Tag Fr. 15.--. Beim Gruppenwettkampf durften keine Abzeichen mehr an Gruppen abgegeben werden, die dem Stich belastet wurden.
Am 3. November 1946 hatten sich die Delegierten der beiden Verbände Zürich-Stadt und Zürich-Land zu Fusionsverhandlungen versammelt, die erfolgreich abgeschlossen wurden. Der neue Verband nannte sich Zürcher Kantonaler Armbrustschützen Verband. Dieser Verband hatte 1183 Mitglieder und 30 Sektionen.

Am 17. November 1946 wurde im Hotel Krone in Zürich Unterstrass eine Ausserordentliche Delegierten Versammlung abgehalten. Den Vorsitz führte noch Fritz Zeller, es wurde aber ein neuer Zentralpräsident gewählt in der Person von Konrad Kern (Zollikon). Das Zentralkomitee setzte sich wie folgt zusammen:
Zentralpräsident Konrad Kern (Zollikon), Sekretär Ernst Münzing (Zürich), Aktuar David Heiz (St. Gallen), Schützenmeister Bruno Billeter (Winterthur) Presse / Propaganda Rudolf Zehnder (Winterthur) Kassier Karl Baumgartner (Frauenfeld). Ernst Jäggli, Seen wurde Redaktor der Verbandszeitung. Es wurde ein neuer Zeitungskopf beschlossen und zur Gestaltung ausgeschrieben. Die am 10. Oktober abgeschlossene Reorganisation wurde nach den schriftlichen Unterlagen zum Beschlusse erhoben. Für die Ausarbeitung dieser Bestimmungen waren vor allem Oberst Ernst Hörni und Hermann Schmid (Oberwinterthur) verantwortlich. Damit wurde unter anderem der Schützenrat eingeführt. Schützenrats-Mitglieder waren von 1947 bis 1949 folgende Personen.: Präsident Konrad Kern (Zentralpräsident) Ernst Münzing (ZK-Mitglied) Bruno Billeter (ZK-Mitglied) Heinz David (ZK-Mitglied) Karl Föllmi , Hermann Buchmann und Karl Ehrenperger (ZKAV). Hans Hegglin und Jakob Segmehl (ZSAV) Hans Schiele und Hans Reifler (OASV) Otto Dürig Otto und Hans Dallinger (TASV) Arnold Ernst (RASV) Ferdinand Kübler (Veteranen Vereinigung) Müller Jakob (SSV) Das Eidg. Armbrustschützenfest wurde der Sektion Zollikon vergeben. Der EASV hatte einen Mitgliederbestand von 2167.

1947
Die Delegierten Versammlung wurde am 27. April im Hotel Lindenhof in Baar durchgeführt unter dem Vorsitz vom Konrad Kern. Anwesend waren 103 Delegierte und 14 Gäste. In der Einladung war folgende Bemerkung zu finden "Mahlzeiten-Coupons nicht vergessen" Zum ersten mal wurde eine DV nicht mit technischen Problemen belastet, da diese vom neu gebildeten Schützenrat behandelt wurden. Die Sektion Horgenberg wurde aufgenommen. Es wurde dem Zentralkomitee eine Gratifikation von Fr. 350.-- zugestanden. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 13’972.16. Subventionen hatten die Sektionen Stein / AR, Dallenwil und Horgenberg erhalten. Der Antrag für einen Jahresbeitrag von Fr. 1.-- wurde abgelehnt. Es wurden 80 Rappen Jahresbeitrag bewilligt. Das Zeitungs Abonnement kostete bei 3-wöchigem erscheinen Fr. 3.-- Die Zeitung wurde ab 1947 auf satiniertem Papier gedruckt. Ab 1948 sollte dann ein neuer Zeitungskopf eingeführt werden. Die Inseraten Regie wurde an die Fa. Maurer-Salzmann in Winterthur vergeben. Am Thurgauer Kantonalen Fest wurde der Sektionsstich auf Kartonscheiben geschossen. Es wurden Verhandlungen mit Gust Schmid geführt wegen dem Waffenpreis von Fr. 295.--. Das Veteranenalter blieb trotz einem Gegenantrag bei 55 Jahren. Ernst Jäggli (Seen) wurde am Eidg. Fest in Zollikon Eidg. Schützenkönig. Für Filmzwecke am Eidg. Fest in Zollikon wurden Fr. 400.-- bewilligt. Der Druck und die Administration des Verbandsorgans wurden zur freien Offertenstellung ausgeschrieben.

1948
Die Delegierten Versammlung wurde am 18. April im Hotel Helvetia in Sulgen durchgeführt. Konrad Kern führte den Vorsitz und begrüsste 86 Delegierte und 12 Gäste. Jakob Segmehl wurde wieder ins ZK gewählt. Der Vorsitzende machte darauf Aufmerksam, dass der EASV 50 Jahre alt geworden sei. Es wurde ein Jubiläumsschiessen im ganzen Verband durchgeführt. Unter dem Motto: "Jeder Schweizer schiesst mit der Armbrust" haben damals 1800 Schützen teilgenommen. Die Statuten-Revision konnte in kurzer Zeit erledigt werden. Mit Chur, Berg / TG und Rümlang konnten drei Neueintritte verzeichnet werden. In Gossau wurde zum ersten mal ein Vierkantone-Match ausgetragen. Gottfried Trösch, Frauenfeld wurde neuer Waffenlieferant des EASV, seine Armbrust kostete Fr. 275.-- Das Veteranen Abzeichen wurde neu geschaffen. Die grösste Schiessanlage mit Schwenkscheiben im EASV konnte in Neuhausen eingeweiht werden.

1949
Diese Delegierten Versammlung fand am 8. Mai 1949 im Hotel Löwen in Effretikon statt. Zentralpräsident Konrad Kern konnte 79 Delegierte und 3 Gäste begrüssen. Es waren grosse Veränderungen im ZK angesagt, da Konrad Kern, David Heiz, Ernst Münzing und Karl Baumgartner zurücktraten. Das neue Zentral komitee setzte sich nach den Wahlen wie folgt zusammen: Zentralpräsident Otto Dürig, Sekretär Hans Zangger, Eidg. Schützenmeister Bruno Billeter, Zentralkassier Bernhard Roth, Aktuar Hans Ziegler. Presse / Propaganda Rudolf Zehnder. Ernst Jäggli demissionierte als Redaktor, liess sich aber nach einstimmigem Vertrauensvotum wieder wählen. Ab 1950 sollte der Druck des Organs bei Ernst Jäggli in Seen erfolgen. Karl Baumgartner wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Die Sektionen Seon, Utzenstorf und Locarno wurden aufgenommen. Die Sektionen St. Margrethen und Mungnau sind ausgetreten. Mit einer wilden Sektion "wird scharf ins Feuer gegangen" heisst es in einem Bericht. Am 12. Februar wurde die Sektion Locarno gegründet. Der Zentralkassier des SSV überbrachte Fr. 200.-- für das Jungschützenwesen. Der obligatorische Sektionsbeitrag von Fr. 10.-- wurde gestrichen. Am 26. Mai 1949 wurde in St. Johann im Pongau der 1. Dreiländer-Wettkampf ausgetragen.

1950
Die Delegierten Versammlung fand am 26. März 1950 im Hotel Mühle in Dallenwil unter dem Vorsitz von Otto Dürig statt. Es waren 92 Stimmberechtigte und 7 Ehrengäste anwesend. Der Vermögensbestand des EASV betrug inklusive dem Kranzkartenfond Fr. 18’602.30. Bruno Billeter und Rudolf Zehnder sind zurückgetreten. Es wurden gewählt, Hans Walter (Sulgen) und Jakob Schildknecht (Gossau). Dem Redaktor wurde im ZK nicht das volle Stimmrecht eingeräumt. Als Neueintritte konnten Flums, Zollbrück, Altstätten, Ried-Gibswil und Kriechenwil verbucht werden. "Das scharf ins Feuer gehen" hatte bei Zollbrück gewirkt. Die Sektionen Räterschen und Hünikon waren wegen Auflösung ausgetreten. Der Jahresbeitrag wurde von 80 Rappen auf 70 Rappen reduziert. Der EASV kaufte 3 Waffen als Propagandawaffen. Ab 1949 wurde das Jubiläumsschiessen in Propagandaschiessen umbenannt. Das Speckschiessen in Buhwil und das General Weberschiessen in Frauenfeld fanden zum ersten mal statt. Vom 1.-4. Juni fand in Bad Ischel ein Ländertreffen statt. Am 18. Februar 1951 wurde die Schweizerische Matchschützen-Vereinigung im Kasino Winterthur gegründet. Aus den 36 Anwesenden wurde Jakob Schildknecht (Gossau) als erster Präsident gewählt.
Am 27. Januar 1951 wurde in Burgdorf der Berner Kantonale Armbrustschützen Verband gegründet. Initiant und erster Präsident war Hans Zangger, Sekretär im ZK. Winterthur hatte sich für das Eidg. Fest beworben, Steinhausen und Opfikon zeigten ebenfalls Interesse. Der Schützenrat bestand aus 18 Mitgliedern. Der ASV Thunstetten hatte sich beim ZK für Aufnahme in den EASV gemeldet.

1951
Die Delegierten Versammlung vom 8. April 1951 wurde im Hotel Bahnhof in Dübendorf unter dem Vorsitz von Otto Dürig durchgeführt. 81 Stimmberechtigte waren anwesend. Der Aktuar Hans Ziegler blieb unentschuldigt abwesend. (Differenzen mit dem Zentralpräsidenten). Hans Zangger, Sekretär verfasste dieses Protokoll. Der Vermögensbestand, erstmals ohne Kranzkartenfond, betrug Fr. 16’017.85. Bestand des Kranzkartenfonds Fr. 3’833.35. Das Verbandsorgan brachte ein Defizit von Fr. 2’166.--. Thunstetten und Zollikofen traten dem EASV bei. Es wurde beschlossen, allen Mitgliedern vom Schützenrat das Stimmrecht zu geben. Sonst hätten alle ZK-Mitglieder aus solidarischen Gründen ihr Mandat zur Verfügung gestellt. Neu wurden im Schützenrat auch der Jungschützenobmann und der Präsident der SAMV stimmberechtigt. Der Berner Kantonale Armbrust schützen Verband wurde mit seinen 8 Sektionen einstimmig in den EASV aufgenommen. Der BKAV erhielt aus der Zentralkasse den Betrag von Fr. 500.-- à font perdu und den gleichen Betrag als zinsloses Darlehen. Der Abonnementspreis für das Organ wurde um einen Franken auf Fr. 4.-- erhöht. Die Mitglieder der GPK können auf beliebige Dauer wieder gewählt werden. Eine neue Kategorieneinteilung wurde genehmigt und die Verteilung von Gold-, Silber- und Grünkränzen wurde neu geregelt. Die Firma Elastic AG Basel hatte für den Dreiländer-Wettkampf einen grossartigen Wanderpreis zur Verfügung gestellt. Am 4. - 7. Oktober wurde am 3 Länder Wettkampf erstmals um den neuen Wanderpreis gekämpft. Der SAMV führte die rote Matchkarte ein.

1952
Die Delegierten Versammlung wurde am 30. März 1952 im Hotel Marsöl in Chur durchgeführt. Der Vorsitzende Otto Dürig konnte 79 Stimmberechtigte und 10 Gäste, darunter den Stadtpräsident Caflisch, begrüssen. Hans Zangger hatte seinen Rücktritt aus dem ZK erklärt um sich ganz dem Gedeihen des BKAV widmen zu können. Zum Nachfolger wurde Robert Geisseler (Zürich) gewählt. Die Sektion Locarno konnte im EASV aufgenommen werden. Hans Ziegler wurde interimweise von Robert Geisseler ersetzt. Das beantragte Veteranenalter von 60 Jahren wurde abgelehnt. Vom Vertreter des SSV wurde erklärt, dass es der SSV begrüssen würde, wenn das Veteranenalter auf 60 Jahre erhöht würde, wie es dort sei. Für das Eidg. Fest in Winterthur wurde der verbesserte Jäbu-Rangeur vorgeschrieben. Hans Burri, Hünenberg wird Schützenkönig in Winterthur. Das OK von Winterthur spendete dem EASV Fr. 200.-- für die Anschaffung einer Zentralfahne. Oberst Ernst Hörni spendete ebenfalls Fr. 100.-- für die Zentralfahne. Der zweite Dreiländer Wettkampf vom 7. - 10. August 1952 wurde in Neuhausen durchgeführt. Eine grosse Diskussion ergab ein Antrag der Sektion Zürich-Unterstrass, die Beschlüsse des Schützenrates seien dem Referendum zu unterstellen. Nach eingehendem Votum von B. Roth wurde dieser Antrag abgelehnt.

1953
Die DV fand am 22. März 1953 im Hotel Zollhaus in Emmenbrücke statt. Vorsitzender Otto Dürig begrüsste 86 Stimmberechtigte. Es konnten die Sektionen Bassecourt, Tramelan, Buchegg, Bibern Blickensdorf und Berschis in den EASV aufgenommen werden. Es wurde beschlossen, neu eintretenden Sektionen eine Ordonnanz-Waffe als Geschenk des EASV zu überreichen. Den Sektionen, die ein Jungschützentreffen organisierten wurde pro teilnehmenden Jungschützen 50 Rappen aus der Zentralkasse vergütet. Dem Antrag, dass pro Mitglied Fr. 5.-- Jahresbeitrag erhoben werden sollte, wurde mit grossem Mehr zugestimmt. In diesem Beitrag war das Abonnement der Zeitung inbegriffen. Mitglieder, die bis zur DV nicht abgemeldet waren, mussten den vollen Beitrag bezahlen. Einstimmig wurde auch beschlossen, dass der Präsident der GPK inskünftig von der DV zu wählen sei. Aus dem ZK hatten Otto Dürig, Hans Walter und Hans Ziegler und aus der GPK Hans Heggli den Rücktritt erklärt. Die Neuwahlen ergaben eine Diskussion über das Procedere. Walter Kirchhofer (GPK) wollte zuerst das ZK neu und vollständig besetzen, um aus diesem Kreis erst nachher den Präsidenten zu wählen. Zentralkassier B. Roth verwies, im Namen einiger bisheriger und zur Wahl vorgesehener Kandidaten, auf die Statuten und die vorliegende Traktandenliste, wonach zuerst der Zentralpräsident gewählt werden müsse. Er gab bekannt, dass sich Kandidaten gemeldet hätten, die sich nur wählen lassen würden, wenn sie wissen, wer Präsident werde. Die Versammlung hat sich mit grossem Mehr dieser Auffassung angeschlossen. Der Präsident und das ZK schlagen Robert Geisseler, bisher Zentralsekretär und Vicepräsident vor. Robert Geisseler hat eine Wahl zum Präsidenten aber entschieden abgelehnt. Lukas Wyss, Präsident des ZSAV, unterstützt von Hans Heggli, Präsident der GPK und Otto Angst, Präsident der Veteranenvereinigung, haben dann überraschend den bisherigen Zentralkassier B. Roth vorgeschlagen. Der überraschte Zentralkassier wollte das liebgewonnene Amt nicht in irgendwelche Hand weitergeben. Nachdem der Präsident des BKAV , Hans Zangger, bekannt gab, dass der BKAV in der Person von Fred Rubli, Zollikofen (Abteilungsbuchhalter bei den Städt. Werken Bern) für den Zentralkassier einen geeigneten Mann vorschlagen könnte, gab B. Roth nach. Für die Ersatzwahl des Aktuars und ausscheidenden Hans Ziegler, Necker waren zwei Kandidaten vorgeschlagen, wobei Robert Stähli, Neuhausen das Rennen vor dem St. Galler Jakob Jäger gewann. Somit wurde das ZK wie folgt zusammengesetzt: Zentralpräsident Bernhard Roth (Amriswil), Vizepräsident / Sekretär Robert Geisseler (Zürich), Eidg. Schützenmeister Hermann Denzler (Zürich), Zentralkassier Fred Rubli (Zollikofen), Aktuar Robert Stähli (Neuhausen), Materialverwalter Jakob Segmehl (Zug), Presse & Propaganda Jakob Schildknecht (Gossau) Redaktor & Beisitzer Ernst Jäggli (Seen). Neuer Präsident der GPK wurde Hans Zangger (Bern) Stadtpräsident Dr. Hans Rüegg, (Winterthur), als Ehrenpräsident des Eidg. Festes in Winterthur 1952 wurde zum Ehrenmitglied des EASV ernannt. Die Sektion Winterthur konnte mit diesem Fest einen Reinertrag von Fr. 8’000.-- verbuchen. An sechs Schiesstagen im Juli fand das 1. Berner Kantonale Fest in Langnau i.E. statt. Das ZK liess einen Entwurfswettbewerb für eine Zentralfahne ausschreiben. Im August 1953 fand in St. Johann im Pongau der 3. Dreiländer-Wettkampf (Deutschland, Österreich und Schweiz) statt.

1954
Die Delegierten Versammlung fand am 21. März 1954 im Rest. Kaufleuten in St. Gallen unter dem Vorsitz von Bernhard Roth statt. Jakob Schildknecht war aus dem ZK zurück getreten und wurde durch kein neues Mitglied ersetzt, um die statutarische Zahl von sieben ZK-Mitgliedern zu erhalten. Jakob Schildknecht und Otto Dürig wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Hermann Wenk wurde offiziell als Eidg. Jungschützen Obmann bestätigt, nachdem er für Hermann Denzler interimsweise eingesprungen war. Die Sektionen Rothenburg und Rüeggisberg konnten in den EASV aufgenommen werden. Die Anschaffung einer Zentralfahne wurde zum Beschluss erhoben. Dem Schützenrat wurde die Zulassung der Matchwaffen bei allen Schiessen ans Herz gelegt und ein diesbezüglicher Beschluss als gegeben erwünscht. Die Umstände wie die Gruppenmeisterschaft beschlossen wurde, wurde noch einmal kritisch durchleuchtet. Hermann Denzler hatte einen Aufruf erlassen, dass auf Bleischeiben geschossen werden solle und die Erfahrungen ihm mitgeteilt werden mögen. Nur vier Sektionen hatten dies getan und äusserten sich positiv. Es wurde beschlossen, dass das nächste Eidg. Fest nicht im Jahre 1957, sondern schon im Jahre 1956, verbunden mit der Weihe der ersten Zentralfahne, stattfinden solle. Ein Beschluss, der die Pflicht der Solidaritäts-Marken genau umschreibt, wurde von Zentralkassier Fred Rubli begründet und von der DV genehmigt. In Nürnberg fand der 4. Dreiländerwettkampf statt.

1955
Die Delegierten Versammlung wurde unter dem Vorsitz von Bernhard Roth am 20. März 1955 im Kasino in Winterthur durchgeführt. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 29’816.35. Mit dem Eintritt von Uznach, Niederurnen und Sursee hatte der EASV einen Bestand von 99 Sektionen. Jakob Segmehl, Zug erhielt für seine 20 jährige Tätigkeit im ZK die neu geschaffene Wappenscheibe mit Widmung. Es war dies die erste Wappenscheibe des EASV, die verabfolgt wurde. Paul Flückiger , Schweizersbild wurde neu ins ZK gewählt für Jakob Schildknecht. In Gossau fand der 5. Dreiländer-Wettkampf statt. Im Juni konnte die Veteranen Vereinigung des EASV das 20-jährige Jubiläum mit einem Schiessen im Albisgüetli feiern.

1956
Die Delegierten Versammlung wurde am 18. März 1956 im Hotel Rössli in Steinhausen durchgeführt. Den Vorsitz führte Bernhard Roth. Hasle-Rüegsau
wurde in den EASV aufgenommen. Ernst Jäggli war aus dem ZK zurückgetreten. Hans Zangger wurde wieder ins Zentralkomitee gewählt und übernahm die Redaktion. Er gab bekannt, wie er die Arbeit an die Hand nehmen werde. Er beantragte ein sogenanntes Bulletin in Vervielfältigung, das nicht für die Allgemeinheit der Schützen, sondern nur für die Vorstandsmitglieder der Sektionen, Unterverbände, Schützenräte und das Zentralkomitee wichtig sei. Damit sollte das Organ von Ballast befreit werden und könne billiger gehalten werden, dafür sollte es interessanter werden. Die Einführung des Bulletins setzte den Kauf einer Vervielfältigungsmaschine voraus, deren Preis etwa 4’900 Fr. war. Zangger Hans versprach, solange Redaktor zu bleiben, bis diese Maschine mit den eingesparten Kosten bezahlt sei. Der Antrag wurde angenommen. Walter Kirchhofer (Urnäsch) wurde neuer Präsident der GPK. Das Eidg. Fest in Zug musste wegen Seuchenzug verschoben werden. August Hollenstein, Bettwiesen wurde in Zug Eidg. Schützenkönig. An diesem Eidg. Fest in Zug wurde auch die erste Zentralfahne eingeweiht. Als Fahnenpate figurierte der Schweiz. Schützenverein. Das Patengeschenk bestand aus der Ausstattung des Fähnrichs. Gossau hatte eine Luftgewehr-Anlage erstellt und trainierte den ganzen Winter mit dieser Waffe. In Landshut (Bayern) fand der 5. Dreiländer Wettkampf statt.

1957
Die Delegierten Versammlung fand am 24. März 1957 im Hotel Krone in Zürich-Unterstrass statt. Der Vorsitzende Bernhard Roth konnte 118 Stimmberechtigte begrüssen. Robert Geisseler erklärte seinen Rücktritt aus dem Zentralkomitee. An seiner Stelle wurde Hans Hunziker (Zollikon) ins ZK gewählt. Es konnten die Sektionen Oberentfelden, Edlibach, Genf-Romont, Kanderthal und Reinach-Birseck in den EASV aufgenommen werden. Als neue Ehrenmitglieder des EASV wurden ernannt: Jakob Müller (seit dem Anschluss an den SSV, dessen Vertreter im EASV) und der aus dem ZK zurückgetretene Robert Geisseler. Für die Verdienste um das Eidg. Fest in Zug wurden die Herren Ständerat Zehnder, Regierungsrat Hans Hürlimann, Direktor Xaver Iten und Hans Spillmann, mit der Wappenscheibe und Widmung geehrt. Die grosse Zahl der Delegierten war begründet in der Wichtigkeit der Statutenrevision, die über erwarten flott vonstatten ging. Die Zusammensetzung im Schützenrat verlangte nun, dass von jedem Unterverband der Schützenmeister von Amtes wegen im Schützenrat war. Im RASV war eine Veteranengruppe gegründet worden. In Tramelan fand das 2. Berner Kantonale Armbrustschützenfest statt. Der 7. Dreiländer Wettkampf in St. Johann im Pongau wurde verbunden mit einem Wettkampf der sieben Länder. Die Gründung der Internationalen Armbrustunion (IAU) fand statt und erster Präsident wurde interimsweise Remy Häusermann, Sportjournalist, Zürich.

1958
Die Delegierten Versammlung wurde am 27. April 1958 in der Kantine in Frauenfeld unter dem Vorsitz von Bernhard Roth durchgeführt. Es waren 118 Stimm-berechtigte anwesend. Als neuer Verbindungsmann des SSV war Otto Jucker, Niederuzwil anwesend. Der Veteranen Vereinigung wurde ein jährlicher Beitrag von Fr. 100.-- zugesprochen mit der Auflage, die Jahres- rechnung vorzulegen. Für die 1. Armbrust-Europa-Meisterschaft 1958 in Gent (Belgien) wurde eine Ehren gabe von Fr. 250.-- zugesichert. Die Sektionen mit einer grossen Beteiligung am Eidg. Volksschiessen sollten in Zukunft einen separaten Beitrag erhalten.

1959
Delegierten Versammlung vom 19. April 1959 im Hotel Neuhaus, in Wollerau. Vorsitz Bernhard Roth. 91 Delegierte waren anwesend. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 39’384.35. Fred Rubli war als Zentralkassier zurückgetreten. An seiner Stelle wurde Hans Zangger neuer Kassier. Hans Hälg (Gossau) wurde neues Zentralkomitee-Mitglied. Die Waffenversicherung wurde obligatorisch. Die Solidaritätsmarke wurde auf Fr. 1.-- erhöht, davon gingen 50 Rappen als Versicherungsprämie in die Versicherungskasse. Die Match- beziehungsweise freien Waffen waren auch versichert. Das neue Zentralkomitee präsentierte sich wie folgt. Zentralpräsident Bernhard Roth, Vicepräsident + Archivar Jakob Segmehl, Zentralkassier Hans Zangger, Eidg. Schützenmeister Hermann Denzler, Volksschiessen Paul Flückiger, Gruppenmeisterschaft Hans Hunziker, Sekretär + Aktuar Hans Hälg. Dem Neueintritt der Sektion Burgdorf standen die Austritte von Bassecourt, Sursee und Roggwil / TG gegenüber. Fred Rubli wurde zum Ehrenmitglied des EASV ernannt. Otto Angst wurde mit Blumen und einer Wappenscheibe geehrt für 20 Jahre Präsident der Veteranen-Vereinigung. Oskar Wettstein wurde neuer Präsident der SAMV. Die zweiten Europameisterschaften fanden in Zundert (Niederlande) statt. In der Eidg. Gruppenmeisterschaft gelangten zum erstenmal Wanderpreise zur Verteilung. Der Waffenbestand 1959 im EASV umfasste 752 Ordonnanz- und 490 Matchwaffen. Es wurden erste Pfeiltransporte mit Pressluft hergestellt.

1960
Delegierten Versammlung vom 3. April 1960 im Hotel Sennrüti in Unterengstringen. Der Vorsitzende Bernhard Roth begrüsste 105 Stimmberechtigte. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 39’384.35. Es konnten die Neueintritte von Balsthal, Aarau, Oberkirch und Hüntwangen verbucht werden. Dem Wahljahr gemäss wurden neu ins Zentralkomitee gewählt, Albert Guidi (Zollikon) und Franz Haldner (Gossau). Walter Kirchhofer, Urnäsch wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Hans Banzer wurde neuer Präsident der GPK. Die Veteranen-Vereinigung feierte ihr 25 jähriges Bestehen und wählte Konrad Kern (Zollikon) zum neuen Präsidenten. Ein Antrag für abgestufte Erhöhung des Veteranenalters auf 60 Jahre führte zu einer heftigen Diskussion, besonders von Seiten der älteren Garde. Das Votum von Otto Jucker (SSV) beeindruckte die Tagung wenig und es wurde mit grossem Mehr die Ablehnung des Antrages beschlossen.

1961
Die Delegierten Versammlung wurde am 23. April 1961 im Hotel Kettenbrücke in Aarau durchgeführt. Der Vorsitzende Bernhard Roth begrüßte 86 Stimmberechtigte. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 42’541.41. Da neun ZK-Mitglieder im Schützenrat stimmberechtigt waren, stellte das ZK, um einen Ausgleich zu schaffen den Antrag, je 2 Vertreter statt einen der Veteranen und der SAMV in den SR aufzunehmen. Der ZKAV hingegen stellte den Antrag, dass nur 4 Mitglieder des ZK im Schützenrat Stimmrecht hätten. Der Antrag des ZK wurde mit 34 Stimmen angenommen. Das Eidg. Fest in Oberengstringen ergab einen Reingewinn von Fr. 29’943.80. Fritz Käser wurde neuer Präsident der SAMV.



1962
Die Delegierten Versammlung fand am 28. April 1962 im Gemeindesaal von Rümlang statt. Den Vorsitz führte Bernhard Roth, er begrüsste 85 Stimmberechtigte. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 43’365.91. Es konnten die Sektionen Aegerten, Ottenleuenbad, Merlischachen, Brugg und Rheineck aufgenommen werden. Franz Haldner trat aus dem ZK zurück und wurde nicht ersetzt. In Zollikofen fand das Berner Kantonale Armbrustschützenfest statt. Das erste Fest grösseren Ausmasses, das ausschliesslich mit Laufscheiben durchgeführt wurde. Für den Gabentempel vom Eidg. Kleinkaliberfest in Bern wurde die übliche EASV-Besteckgarnitur gestiftet. Die ersten Diskussionen um einen neuen Pfeil mit zylindrischer Spitze beginnen. Mit der Sektion Oberwinterthur entstehen ernsthafte Differenzen wegen der Vermietung der Pfeiltransporte unter Berufung auf den bestehenden Vertrag. Anlass gab das durchgeführte Berner-Kantonalfest. Mit einer Abfindungssumme vom EASV wurde diese Angelegenheit in Minne erledigt. In Romanshorn fand das erste Fisch-Nachtschiessen statt.

1963
Diese Delegierten Versammlung fand am 28. April 1963 im Kino Rex in Burgdorf statt. Der Vorsitzende Bernhard Roth begrüsste 102 Stimmberechtigte. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 31’338.72 und der Waffenfond hatte ein Vermögen von Fr. 9’954.10. Zum erstenmal wurde der Betrag des Waffenfonds aus der ordentlichen Rechnung herausgenommen. Als hoher Gast war Oberstbrigadier Emil Lüthi, Chef für ausserdienstliches Schiesswesen des EMD anwesend. Die Sektionen Oberwynenthal, Ringgenberg und Brestenegg-Ettiswil wurden aufgenommen. Hermann Denzler, Hans Hunziker und Hans Hälg demissionierten als ZK-Mitglieder und wurden durch folgende Kameraden ersetzt. Paul Steiner, Robert Scheuring und Harry Hohl. Der seinerzeit nicht ersetzte Franz Haldner erhielt in Hans Banzer (Zug) einen Nachfolger. Um den Sitz des Eidg. Schützenmeisters gab es einen zweiten Wahlgang, da im ersten Hans Meyer und Paul Steiner gleich viel Stimmen erhalten haben. Paul Steiner siegte im zweiten Wahlgang mit nur 1 Stimme mehr. Fred Rubli wurde neuer Präsident der GPK. Der Verbandsbeitrag wurde um Fr. 1.-- erhöht auf Fr. 6.-- . An Pfeiltransporte und Schwenkscheiben wurden keine Subventionen mehr ausgerichtet, da sie bis auf weiteres als Occasion aus den Beständen von Oberwinterthur, wie auch aus solchen von andern Sektionen, die auf Laufscheiben umstellten, günstig zu kaufen waren. In Romanshorn fanden die Armbrust-Europameisterschaften statt. Die neue Zusammensetzung im Zentralkomitee. Zentralpräsident Bernhard Roth, Vicepräsident + Archivar Jakob Segmehl, Zentralkassier Hans Zangger, Eidg. Schützenmeister Paul Steiner, Volksschiessen Hans Flückiger, Gruppenmeisterschaft, Robert Scheuring, Sekretär + Aktuar, Harry Hohl, Materialverwalter Hans Banzer, Propaganda Albert Guidi.

1964
Die Delegierten Versammlung fand am 26. April 1964 im Rest Wartmann in Winterthur unter dem Vorsitz von Bernhard Roth statt. Es waren 82 Stimmberechtigte anwesend. Jakob Segmehl vom Zentralkomitee war wegen Krankheit abwesend. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 31’757.82. Die Sektionen Affoltern a. Albis, Oberdürnten und Hohenklingen traten dem EASV bei. Hans Kuhn, Präsident des ZKAV wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Ein neues Reglement für Stellungsausweise, (nicht mehr Bresthaftausweise), wurde in Auftrag gegeben. Nach langer und schwerer Krankheit starb im Oktober der Vicepräsident Jakob Segmehl, Zug. Ein Antrag des OASV auf Verschiebung des auf den 1. Mai angesetzten Termins für die Gültigkeit des in Genf beschlossenen Schiessreglementes wurde abgelehnt. Das Fest in Steinhausen galt deshalb als Bewährungsprobe. Werner Ryser, Zollikofen wurde neuer Präsident der SAMV. Werner Rüdisühli, Degersheim feierte sein 25. jähriges Jubiläum als Vereinspräsident. Es ist deshalb besonders erwähnenswert, weil er das Amt bewältigt hat, obwohl er taubstumm war. Der zylindrische Pfeil wurde für Matchwaffen obligatorisch, während für die Ordonnanz-Waffen bis auf weiteres der konische Pfeil gestattet wurde.

1965
An der Delegierten Versammlung vom 16. Mai 1965 im Hotel Sonne in Gossau begrüsste der Vorsitzende Bernhard Roth 87 Stimmberechtigte. Das Verbands vermögen belief sich auf Fr. 35’929.97. Als Neueintritte wurden die Sektion Thalwil und als erste Ausland Sektion Vancouver / Kanada vermerkt. Für den verstorbenen Vizepräsidenten Jakob Segmehl und den aus dem ZK zurückgetretenen Paul Flückiger, Schaffhausen wurden ins ZK gewählt: Hans Vetter, Baar und Hermann Wenk, Schaffhausen. Letzterer blieb Eidg. Jungschützenobmann, womit das lang gewünschte Postulat erfüllt war, dass dieser auch im ZK sei. Harry Hohl wurde als neuer Vizepräsident bestimmt. Der Artikel 38 der Statuten, betreffend Verbandskasse und Ausgaben, wurde neu bearbeitet und beschlossen. Das Sitzungsgeld für die EASV-Funktionäre wurde neu geregelt. Eine Zeitungskommission wurde eingesetzt, um die Gestaltung des Organs zu überprüfen. Der Jahresbeitrag ist künftig im Eintrittsjahr für das ganze Jahr fällig, ebenfalls wenn bis 1. April ein Mitglied nicht abgemeldet ist. Die Sitzverteilung im Schützenrat (lt. Protokoll) wurde einstimmig wie folgt festgelegt.

Zentralkomitee z. Z. 9 Sitze
Je Unterverband der
1. Schützenmeister und ein
weiteres Mitglied Vorstandes.
Somit 12 Sitze.
auf je 400 Verbandsmitglieder oder
deren Bruchteil, je ein weiteres Mitglied.
ZKAV plus 3 Sitze
BKAV plus 2 Sitze
ZSAV plus 2 Sitze
OASV plus 1 Sitz
TASV plus 1 Sitz
RASV plus 1 Sitz
Der Präsident der SAMV 1 Sitz
Der Präsident der Veteranen 1 Sitz
Der Präsident der GPK 1 Sitz
Der Vertreter des SSV 1 Sitz

Neu durfte auch Waffenfabrikanten im Schützenrat Einsitz nehmen.

1966
Die Delegierten Versammlung fand unter dem Vorsitz von Bernhard Roth am 24. April 1966 im Kino in Utzenstorf statt. Es waren 107 Stimmberechtigte anwesend. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 35’599.77. Robert Scheuring war aus dem ZK zurückgetreten. Als Nachfolger wurde Eugen Rudolf (Pfungen) gewählt.
Die Sektion Bubenbärg-Spiez wurde aufgenommen. Dr. Walter Bohny, Zentralpräsident des Schweiz. Schützenvereins, wurde in Anerkennung seiner Verdienste um den EASV zum Ehrenmitglied ernannt. Im Juni ging die Redaktion von Albert Guidi an Harry Hohl. Die Mitglieder der Nationalmannschaft wurden in Anerkennung ihrer Leistungen besonders geehrt. Der Dreiländerwettkampf fand in Perg (Oesterreich) statt. Oskar Schenker, St. Gallen wurde neuer Verbindungsmann des SSV. Das EASV Bulletin wurde 10 Jahre alt. Das Eidg. Armbrustschützenfest in Utzenstorf nahm einen glänzenden Verlauf.

1967
Die Delegierten Versammlung fand unter dem Vorsitz von Bernhard Roth am 23. April 1967 im Hotel Kronenhof in Schaffhausen statt. Es waren 82 Stimmberechtigte anwesend. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 36’683.37. In München fanden die Armbrust Europameisterschaften statt.

1968
Die Delgierten Versammlung fand am 28. April 1968 im Gemeindesaal in Baar / ZG statt. Der Vorsitzende Bernhard Roth begrüsste 120 Stimmberechtigte. Die Sektion Zürich-Stadt wurde aufgenommen. Die Sektionen Sirnach und Uznach hatten sich aufgelöst. Das Verbandsvermögen betrug Fr. 41’194.07. Albert Guidi, Zollikon trat aus gesundheitlichen Gründen aus dem Zentralkomitee zurück. Mit wesentlichem Stimmenmehr wurde der Vertreter des OASV, Hans Scheuss, Niederteufen in das Zentralkomitee gewählt. Albert Guidi, Zollikon wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Die Sektion Rothenburg bewarb sich um das Eidg. Armbrustschützenfest 1971. Die Zeitung wurde in grösserem Umfang herausgegeben und das Bulletin nur noch im Bedarfsfalle. Hans Zangger übernahm dem Zentralkassier wiederum die Redaktion. In St. Johann im Pongau fand ein Ländertreffen statt, an welchem der EASV die Ländervertretungen mit einer Hellebarde beschenkte. Die gleiche Auszeichnung erhielten später auch die Schweizer Schützen. Zum Schluss der Tagung gab Vicepräsident Paul Steiner ein Schreiben von Bernhard Roth bekannt, in welchem dieser mitteilt, dass er auf das nächste Wahljahr 1969 als Präsident zurücktreten und aus dem Zentralkomitee ausscheiden werde.

1969

1970

1971

1972
Die 74. Delegierten Versammlung unter dem Vorsitz von Paul Steiner wurde im Hotel Römerhof in Oberwinterthur durchgeführt. Es waren 131 Stimmberechtigte anwesend. Die Jahresrechnung schloss bei einem Umsatz von Fr. 202’542.65 mit einem Verlust von Fr. 1’228.50 ab. Das Vermögen belief sich auf Fr. 46’455.50. Der Zentralpräsident, Paul Steiner, der Eidg. Schützenmeister, Charles Siegenthaler und der Zentralkassier, Hans Zangger, wurden wiedergewählt. Das Zentralkomitee wurde von 9 auf 11 Mitglieder aufgestockt. Es wurden folgende Vorschläge eingebracht. Ernst Gehrig, Höngg, Edy Werner, ZKAV, Kurt Leihbacher, OASV, und Hans Aegerter, BKAV. Aus der Versammlung wurden noch Louis Regazzoni, Aarau und Jakob Omlin, Aarau, vorgeschlagen. Die Delegierten beschlossen offene Wahl. Hans Aegerter; BKAV zog seine Kandidatur noch vor dem Wahlgang zurück. Beim ersten Wahlgang wurden die Stimmen wie folgt verteilt: Ernst Gehrig, Höngg, 5 / Edy Werner, ZKAV, 43 / Kurt Leihbacher, OASV, 56 / Louis Regazzoni, ZSAV, 47 / Jakob Omlin, ZSAV, 47. Keiner der Kandidaten erreichte das absolute Mehr. Ernst Gehrig zog seine Kandidatur zurück und empfahl die Nomination der Kandidaten des OASV und des ZSAV. Im 2. Wahlgang wurden Jakob Omlin, ZSAV, mit 87 Stimmen und Kurt Leihbacher, OASV, mit 80 Stimmen, gewählt. Dr. Eugen Rippstein wurde für seinen grossen Einsatz um das Schiesswesen ganz allgemein und für das Armbrustschiessen im besonderen zum Ehrenmitglied des EASV ernannt.



1973
Die 75. Delegierten Versammlung (Jubiläum 75 Jahre EASV) wurde am 17. März 1973 im Kirchgemeindesaal in Langnau im Emmental durchgeführt. Der Vorsitzende Zentralpräsident Paul Steiner begrüsste nach einem eindrücklichen Konzert der Militärmusik Langnau die Delegierten und viel Prominenz. Er konnte auf die Bedeutung des heutigen Tages, dem 75 jährigen bestehen des EASV hinweisen. Am guten gelingen der Jubiläumsfeier vom Freitagabend und der heutigen Versammlung ist die Sektion Langnau ganz erheblich beteiligt. Aber nicht nur der Gaumenfreude an der Feier des Vorabends sei gehuldigt worden, auch die Rhetorik sei zum Zuge gekommen. Der Zentralkassier, Hans Zangger konnte einen Umsatz von Fr. 217’291.90 und einen Gewinn von Fr. 2’109.60 vorweisen. Das Vermögen betrug Fr. 50’892.42. Der Jahresbeitrag wurde bei Fr. 8.- inkl. Zeitung belassen. Die Sektion Thun wurde in den EASV aufgenommen. Die Sektionen Kandertal und Oberentfelden mussten sistiert werden. Jürg Spaar wurde im 2. Wahlgang in die RPK gewählt. Für den zurückgetretenen Eidg. Schützenmeister, wurde der bisherige Chef Gruppenmeisterschaft, Eugen Rudolf, gewählt. Hans Scheuss war als Sachbearbeiter Volksschiessen ebenfalls zurückgetreten. Der Präsident des BKAV, Roman Kissling und Werner Schläpfer, OASV wurden nominiert und mit grossem Mehr ins ZK gewählt. Hans Scheuss (für fünf Jahre ZK) und Charles Siegenthaler (für 4 Jahre ZK) bekamen eine Ehrenscheibe des EASV. Dem Redaktor, Paul Betschart, wurde für die gelungene Jubiläumszeitung unter grossem Applaus ein prächtiger Blumenstrauss überreicht. Um 13.00 Uhr wurde die DV unterbrochen um nach dem Essen ab 15.00 Uhr mit der Ehrung der Gründersektionen sowie der Festansprache von Ehrenpräsident Bernhard Roth abgeschlossen zu werden.

1974
Unter dem Vorsitz von Paul Steiner wurde die 76. Delegiertenversammlung im Hotel Helvetia in Sulgen durchgeführt. 113 Delegierte waren anwesend. Die Rechnung konnte einen Umsatz von Fr. 297’339.40 ausweisen. Durch die Vermögensvermehrung von Fr. 5’749.40 ergab sich ein Reinvermögen von Fr. 60’478.47. Die Waffenversicherung wurde aus der ordentlichen Verbandsrechnung ausgeschieden. Das vor einem Jahr sistierte Kandertal wurde mit der Sektion Mülenen (BKAV) wieder aktiv.

1975
Die 77. Ordentliche Delegierten Versammlung fand unter dem Vorsitz von Paul Steiner am 15. März 1975 im Hotel Harmonie in Schwellbrunn statt. Die Zahl der Delegierten stieg im Verlauf der Versammlung von 134 auf 136 Stimmberechtigte an. Die Delegierten fanden im zu kleinen Saal kaum Einlass und noch weniger einen Sitzplatz. Ein ungenanntes Mitglied hatte an die Kosten der DV Fr 1’000.-- gespendet. Das Vermögen war um Fr 6’397.-- gestiegen und hatte einen Bestand von Fr. 56’038.82. Der Jahresbeitrag incl. Zeitung wurde bei Fr. 8.-- belassen. 1974 wurden 25’109 Solidaritätsmarken à Fr. 1.50 verkauft, was einen Betrag von Fr. 37’663.50 zur Verteilung brachte. Die Sektionen Grüt bei Wetzikon (ZKAV) und Heinzenberg in Cazis (OASV) wurden in den EASV aufgenommen. Der Beitrag des EASV an neue Sektionen wurde von Fr. 600.-- auf Fr. 1’000.-- erhöht. Aus dem ZK ausgetreten waren Zentralpräsident Paul Steiner sowie Hermann Wenk und Kurt Leihbacher. Es blieben im ZK Hans Zangger, Eugen Rudolf, Hans Meyer, Rudolf Schütter, Roman Kissling, Werner Schläpfer und Jakob Omlin. Es lag ein Vorschlag für den Zentralpräsidenten in der Person von August Baumann, Wil / SG vor.
Einstimmig wurde August Baumann als neuer Zentralpräsident gewählt und mit Applaus und vielen Gratulationen in sein Amt eingestimmt. Die im ZK verbliebenen Mitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Für den zurückgetretenen Jungschützenchef Hermann Wenk wurde Jürg Schlegel als Nachfolger ins ZK gewählt. Für den weiteren Sitz im ZK lagen die Kandidaturen von Edy Werner, Pfungen, Heinrich Wintsch, Oberwinterthur, und Alfred Oberhänsli, Sulgen vor. Edy Werner wollte seine Kandidatur zurückziehen, wurde aber von Ehrenmitglied Dr. Eugen Rippstein doch wieder nominiert. Alfred Oberhänsli gewann die Wahl mit 105 Stimmen vor Edy Werner 91 und Heinrich Wintsch 13. Als Nachfolger von Paul Altorfer in die GPK wurde Walter Vogt gewählt. Die übrigen GPK Mitglieder, Hans Hälg, Werner Trachsler und Jürg Spaar wurden in ihrem Amt bestätigt. Jakob Omlin und Kurt Leihbacher erhielten eine Verbandsehrenscheibe. Hermann Wenk und Paul Altorfer wurden zu Ehren Mitgliedern des EASV ernannt. Paul Steiner, wurde für 12 Jahre ZK-Mitglied und Präsident ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt und mit Applaus, Wappenscheibe und Blumen aus seinem Amt entlassen.

1976
Die Delegierten Versammlung wurde unter dem Vorsitz von August Baumann am 13. März 1976 im Gemeindesaal in Rümlang abgehalten. Der Zentralpräsident konnte 132 Delegierte und viele Ehrengäste begrüssen. Im speziellen eine Delegation des OK-Schönengrund mit Präsident Albert Frei und Gefolge sowie eine grössere Gruppe der neu in den EASV aufzunehmenden Sektion Wil mit ihrem Präsident Josef Popp. Die Verbandsrechnug konnte bei Einnahmen von Fr. 300’870.80 und Ausgaben von Fr. 293’323.35 ein Verbandsvermögen von Fr. 290’311.-- ausweisen. Die Sitzungsentschädigungen für das ZK wurden neu festgelegt. Halbe Tage mit Fr. 40.-- und ganze Tage mit Fr. 60.--. Der Antrag des ZK zur Schaffung eines Hilfsfonds, zur Unterstützung von neu gegründeten, oder unverschuldet in Not geratenen Sektionen, wurde ohne Gegenstimme angenommen. Dieser Hilfsfont wurde mit 7,5 Rappen vom Erlös des Solidaritätsmarken Verkaufs gespiesen. Die Sektion Wil wurde einstimmig aufgenommen und konnte das Startkapital und eine Stimmkarte entgegennehmen. Somit waren jetzt 133 Stimmberechtigte anwesend. Der Präsident hatte in seinem Jahresbericht das Unvermögen des Solidaritäts- und Kranzkarten Verwalters, Werner Schläpfer, erwähnt. Die logische Reaktion des Zentralkomitees war die sofortige Amtsenthebung dieses Funktionärs. Nachdem das ZK der Versammlung klargelegt hatte, dass bereits einige tausend Franken verloren gegangen seien, wurde der Beschluss des ZK sanktioniert. Der OASV Präsident Werner Messmer, hatte Hans Preisig, als Ersatz vorgeschlagen und seinerseits die kläglichen Machenschaften von Werner Schläpfer bedauert. Hans Preisig wurde einstimmig ins ZK gewählt. Das ZK beantragte, der Vereinbarung über die Förderung des Spitzensportes im Matchschiessen des SSV beizutreten. Bei nur zwei Gegenstimmen wurde diesem Antrag Mehrheitlich zugestimmt. Nach einer überzeugenden Laudatio durch den Vorsitzenden, wurde Hans Zangger zum Ehrenmitglied des EASV ernannt und mit Blumen und der EASV Wappenscheibe ausgestattet.

1977
Die 79. Delegiertenversammlung wurde am 19. März 1977 im Kongresszentrum Thurgauerhof in Weinfelden durchgeführt. Der Vorsitzende, August Baumann, konnte 139 Delegierte begrüssen. Der Anlass wurde durch die Sektion Bürglen organisiert. Da die Mehrzweckhalle in Bürglen noch nicht bezugsbereit war, musste für diese Tagung, in den Bezirkshauptort Weinfelden ausgewichen werden. Die Jahresrechnung konnte einen Gewinn von Fr. 13’210.25 ausweisen, der das Verbandsvermögen auf Fr. 295’218.50 ansteigen liess. Der Jahresbeitrag wurde bei Fr. 8.-- belassen und aufgeteilt in Fr. 7.-- für die Zeitung und Fr. 1.-- Jahres Beitrag incl. Versicherung. Die Sektion Niederweningen (ZKAV) mit bereits 20 Aktiven wurde einstimmig in den Verband aufgenommen. Die Armbrustschützen-Gesellschaft Zürich wurde aufgelöst. Werner Trachsler (GPK) war zurückgetreten und Bernhard Schmid wurde zum Nachfolger gewählt. Die GPK 1976 bestand aus: Präsident, Hans Hälg, den Mitgliedern, Jürg Spaar, Walter Vogt, sowie Ersatz, Bernhard Schmid. Dem Antrag des ZK, die Bogenbruch-Versicherung von Fr. 80.-- auf Fr. 120.-- pro Schadenfall, zu erhöhen, wurde Einhellig zugestimmt. Hans Walter, Obmann der Veteranenvereinigung des EASV, bedankte sich bei Hans Meyer, Zentralsekretär des EASV, für die grosse Mithilfe im administrativen Bereich und überreichte als dankeschön einen prächtigen Holzteller mit Widmung. Franz Gasser, Präsident des TASV, übergab dem überraschten Ehrenpräsidenten des TASV und jetzt amtierenden Zentralpräsidenten, August Baumann, für seine 40-jährige Verbands zugehörigkeit eine Wappenscheibe. Albert Frei, OK-Präsident vom Eidg. Armbrust Schützenfest in Schönengrund wurde zum Ehrenmitglied des EASV ernannt und mit der grossen Verbands-Wappenscheibe und einem Blumenstrauss ausgezeichnet.
An der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 29. Oktober 1977 in der Aula des Technikum in Windisch / AG waren Statutenänderungen das Thema. Der Vorsitzende, August Baumann konnte 94 Delegierte begrüssen. Die Traktandenliste hatte Beratung und Genehmigung von EASV Statuten, Geschäfts- und Verwaltungsreglement, Fahnenreglement, Reglement für die Jungschützenbewegung und Ausbildung und das Solidaritätsfond-Reglement vorgesehen. Die Delegierten, dieser unvergesslichen Mammutversammlung, hatten sämtliche Vorlagen (Statuten und Reglemente) mit grossem Mehr angenommen.

1978
Die 80. Delegiertenversammlung wurde am 18. März 1978 im SIG-HUS in Neuhausen, unter dem Vorsitz von August Baumann durchgeführt. Es konnten 118 Delegierte begrüsst werden. Die Betriebsrechnung konnte bei Einnahmen von Fr. 296’328.10 und Ausgaben von Fr. 293’746.15 einen überschuss von Fr. 2’581.95 ausweisen. Das ergab ein Verbandsvermögen von Fr. 102’406.57. Der Jahresbeitrag von Fr. 8.-- wurde anders verteilt. Für die Zeitung wurde Fr. 6.50 und für den Mitgliederbeitrag Fr. 1.50 incl. Versicherungs Prämie angerechnet. Der Soli-Marken Beitrag wurde um Fr. -50 auf Fr. 2.-- angehoben. Die Sektionen Migros Zürich (ZKAV) und Schwarzenburg (BKAV) wurden in den EASV aufgenommen. Rudolf Schütter (TASV) und Jakob Omlin (ZSAV) traten aus dem ZK zurück und beide wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neu ins ZK wurden Franz Hartmann (ZSAV) Armin Bischof (BKAV) und Paul Betschart (ZKAV) gewählt. Das 7. Zürcher Kantonale fand in diesem Sommer, unter OK-Präsident Eugen Rippstein, im Albisgüetli statt.

1979
Die 81. ordentliche Delegierten Versammlung wurde unter dem Vorsitz von August Baumann am 24. März 1979 im Ausbildungszentrum des schweiz. Baumeister-Verbandes in Oberkirch / LU durchgeführt. Es waren vorerst 125 Delegierte anwesend, nach den Neuaufnahmen war die Zahl auf 127 angestiegen. Das Verbands Vermögen hat sich wie folgt präsentiert: Zentralkasse Fr. 81’339.77 Bogenbruchversicherung Fr. 18’323.55 Solidaritätsfond Fr. 22’597.35 Krankartenfond Fr. 345’920.50. Die Sektion "Helvetia" Sao Paulo, Brasilien wurde in den EASV aufgenommen. Die Sektion Niederurnen wurde durch eine Namensänderung neu als Sektion Weesen (OASV) geführt. Innerhalb des ZK war der Posten des Eidg. Schützenmeisters neu zu vergeben. Vorgeschlagen waren Hans Meyer und Franz Hartmann. Mit 74 zu 42 Stimmen wurde Franz Hartmann gewählt. Dazu sollten noch zwei neue ZK-Mitglieder gewählt werden, es lagen aber keine Nominationen vor. Aus der Versammlung heraus wurde Kurt Balsiger (BKAV) vorgeschlagen und auch gewählt. Das neue Fahnen Reglement wurde in Kraft gesetzt. Roman Kissling (6 Jahre im ZK) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Eugen Rudolf (13 Jahre im ZK,) war leider im Sommer bei einer Sitzung davongelaufen. Viktor Eberle stellte Antrag zur änderung des Soli-Markenverteilers wie folgt:

Solimarken Fr. -.45 = (-0.10)
Jungschützenausbildung Fr. 0.30 = (+0.05)
Matchschützen Fr. 0.20 = (+0.05)
Solimarkenpreis total Fr. 2.--

Die Veteranen Vereinigung hatte einen Rückkommens Antrag der letzten SR Tagung betreffend der Streichung von Zuschlägen gestellt. Laut Statuten konnte auf diesen Antrag nicht eingetreten werden.

1980
Unter dem Vorsitz von August Baumann fand diese Delegierten Versammlung am 22. März 1980 im Hotel Landhaus in Wil statt. Es waren 124 Delegierte anwesend. Die Betriebsrechnung hatte bei Einnahmen von Fr. 359’420.65 und Ausgaben von Fr. 360’987.-- einen Verlust von Fr. 1’566.35 auszuweisen. Das Vermögen betrug incl. Waffenversicherung Fr. 101.096.22. Der Solidaritätsfond Fr. 35’941.65 und der Kranzkartenfond Fr. 372’562.50. Das EASV Disziplinarreglement, Referent Dr. Jur. Hans Frank, wurde neu überarbeitet und genehmigt. Dem Antrag des ZK, im Mutationswesen mit einem einmaligen Kostenaufwand von Fr. 4’000.-- auf EDV umzustellen, wurde mit 57 zu 56 Stimmen zugestimmt. Der Erhöhung des Beitrages bei Bogenbruch um Fr. 20.-- neu also Fr. 140.-- wurde zugestimmt. Jürg Schlegel trat aus dem ZK zurück. Hans Schlatter (Seon) wurde als Ersatz ins ZK gewählt. Walter Bosshardt (WABO) Sportjournalist wurde Ehrenmitglied im EASV. Auch Eugen Rudolf wurde in Abwesenheit nachträglich zum Ehrenmitglied ernannt. Jürg Schlegel bekam die EASV Wappenscheibe. Die Sektionen Wiedikon und Degersheim erhielten zu ihrem 100 Jahr Jubiläum die grosse Wappenscheibe des EASV.

1981
Unter dem Vorsitz von August Baumann, in Anwesenheit von 112 Delegierten wurde diese Delegiertenversammlung am 28. März 1981 im Hotel Emmental in Thun durchgeführt. Die Betriebsrechnung konnte mit Einnahmen von Fr. 370’941.50 und Ausgaben von Fr. 370’340.30 einen kleinen Gewinn von Fr. 601.20 ausweisen. Das Verbandsvermögen betrug incl. Waffenversicherung Fr. 100’255.12. Der Solidaritätsfond stieg bei Einnahmen von Fr. 15’197.55 und Ausgaben von Fr. 1’600 um Fr. 13’597.55 auf den neuen Stand von Fr. 49’539.20. Das Volksschiessen hatte bei Fr. 126’300.90 Einnahmen und Fr. 100’594.-- Ausgaben einen Gewinn von Fr. 25’706.75 erbracht. Der Jahresbeitrag wurde einstimmig um Fr. 2- auf Fr. 10.-- incl. Zeitung, erhöht. Der RASV meldete die Fusion der Sektionen Neuhausen-Helvetia und Paradies-Schlatt. Nach der Fusion heisst die Sektion Neuhausen-Helvetia. Vom ZKAV wurde die Namensänderung vom ASV Grüt-Wetzikon in ASV Egg bekannt gegeben. Es wurde beschlossen, dass der Zentralpräsident das volle Stimmrecht besitzte. Bei Stimmengleichheit gibt er zusätzlich Stimmentscheid. Hans Schalch (Embrach und Heinrich Wintsch (Wil) wurden als neue Mitglieder ins ZK gewählt. Nach 5-jähriger Tätigkeit im ZK gab Hans Preisig seinen Rücktritt bekannt. Er wurde mit überreichung der Verbands Wappenscheibe geehrt. Hans Meyer musste aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als bewährter Zentralsekretär abgeben und wurde zum Ehrenmitglied ernannt und mit der neugeschaffenen Wappenscheibe beschenkt. Sektionen die ein Jubiläum feiern, sollten in Zukunft an den Jubiläumsanlässen geehrt werden und nicht mehr an der EASV DV. In Arosa wurden, zum erstenmal in der Schweiz, Weltmeisterschaften durchgeführt.

1982
Die 84. Delegierten Versammlung wurde am 27. März 1982 in der Mehrzweckhalle in Niederweningen durchgeführt. Unter dem Vorsitz von August Baumann konnten 114 Delegierte begrüsst werden. (später 115) Die Betriebsrechnung hatte bei Fr. 429’504.25 Einnahmen und Fr. 432’891.-- Ausgaben einen Verlust von Fr. 3’386.75 auszuweisen und senkte das Verbands Vermögen auf Fr. 92’866.92. Der Soli-Fond konnte mit einem Vorschlag von Fr. 10’502.90 glänzen und das Vermögen wurde auf Fr. 60’042.10 erhöht. Der Kranzkartenfond konnte einen Stand von Fr. 427’901.50 vorweisen. Die 25. Sektion des ZSAV, die Sektion Frick wurde in den EASV aufgenommen. Die Sektion Migros-Zürich wurde auf Antrag des ZKAV für ein Jahr sistiert. Kurt Balsiger trat aus dem ZK aus. Die neu vorgeschlagenen Kandidaten als ZK Mitglieder, Gerhard Zangger, Sohn des Zentralkassiers und Hans-Rudolf Meyer (Niederweningen) wurden mehrheitlich gewählt. Gottfried Diener, Edy Werner und Ernst Landert wurden zu Ehrenmitgliedern des EASV ernannt. Der Zentralpräsident konnte von jedem einzeln die Verdienste erwähnen.


1983
Die 85. ordentliche Delegierten Versammlung fand am 26. März 1983 im Saalbau in Kirchberg statt. Der Vorsitzende, August Baumann begrüsste 120 Delegierte. über das Rechnungswesen ist im Protokoll nichts vorhanden. ZK-Mitglied Paul Betschart brachte ein eindrückliches Referat zum Thema: Einheitsverband oder Direktanschluss zum SLS. Vorteile und auch Nachteile wurden sehr deutlich gemacht, sodass der Vorsitzende den schon gemachten Fahrplan des ZK wie folgt bekannt geben konnte. 1. Abstimmung über nicht Beitritt zum Einheitsverband SSV./ 2. Abstimmung, dass die DV dem ZK die Kompetenz erteilt, mit dem SLS Verhandlungen zu führen über einen separaten Beitritt des EASV zum SLS. Je nach dem Verlauf der Verhandlungen die bestehenden Vereinbarungen mit dem SSV aufzulösen. Mit 102 zu 1 Stimmen wurde der Beitritt zum Einheitsverband SSV abgelehnt. Mit 112 zu 1 Stimmen wurde das ZK beauftragt, sofortige Verhandlungen mit dem SLS aufzunehmen, zwecks separat Anschluss des EASV an den SLS, sowie die bestehenden Vereinbarungen mit dem SSV zu kündigen. Roland Berger, Vertreter des SSV meldete sich zu Wort. Er überbringt die Grüsse des ZK vom SSV. Er bestätigte, dass er die einzige Gegenstimme bei den beiden Abstimmungen gewesen sei. Die Sektion Migros-Zürich musste nach einem Jahr Bedenkzeit nun endgültig gestrichen werden. Der Erhöhung des Soli-Beitrages von Fr. 2.-- auf Fr. 3.-- ab 1984 wurde mit 59 zu 51 Stimmen angenommen. Diverse Statutenänderungen wurden getätigt. Franz Hartmann, Eidg. Schützenmeister, trat aus dem ZK zurück. Eduard Werner (ZK Mitglied) wurde neu zum Eidg. Schützenmeister gewählt. Ein Ersatzmitglied wurde nicht gefunden. Franz Hartmann (ZSAV) wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

1984
Die 86. Delegierten Versammlung, mit 128 Delegierten, wurde unter dem Vorsitz von August Baumann am 24. März 1984 in der Mehrzweckhalle in Pfungen durchgeführt. Über die Jahresrechnung wurden im Protokoll erneut keine Angaben gemacht. Die Sektion Calgary in Kanada wurde als dritte Auslandsektion des EASV gegründet und von Hans Schalch vorgestellt. Die erste reine 10m Sektion, Birsfelden, wurde von Sonja Huber, ( Nati-Mitglied und erste Präsidentin von Birsfelden), ebenfalls vorgestellt. Die beiden Sektionen wurden mit grossem Beifall in den EASV aufgenommen. Zur grossen Überraschung konnte noch die 10m Sektion Oberbalm (BKAV) aufgenommen werden. Die Rücktritte von Armin Bischof, Alfred Oberhänsli, Werner Ryser und Heinrich Wintsch waren eingereicht worden. Es wurden vorgeschlagen und ins ZK gewählt: Gottfried Diener, Werner Homberger, Armin Egli und Eugen Moser. Der Zentralpräsident, auch Delegationsleiter der Expedition an die Welt meisterschaften in Bad Homburg, konnte drei erfolgreiche Schützinnen, die mit etlichen Medaillen und auch mit neuen Weltrekorden aufwarten konnten, ehren. Heinrich Wintsch bekam als Dank für seine Verdienste die EASV Wappenscheibe. Armin Bischof, Werner Ryser, und Alfred Oberhänsli wurden für die vielen Jahre im ZK und in anderen Ämtern zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1985
Die 87. Ordentliche Delegierten Versammlung wurde am 23. März 1985 im Gasthof Schützen in Aarau durchgeführt. Der Vorsitzende, August Baumann begrüsste 129 Delegierte. Einmal mehr herrscht schweigen über die Finanzlage des EASV im Protokoll. In einer Konsultativ-Abstimmung wurde die Einführung einer Lizenz für Armbrustschützen mit grossem Mehr abgelehnt. Einmal mehr wurde über Statutenänderungen gestritten und abgestimmt. Der Rücktritt von Ruedi Meyer als ZK Mitglied musste entgegen genommen werden. Nominationen oder Bewerbungen für einen Nachfolger waren keine eingegangen. Willi Schweizer, Dallenwil vertritt den OK-Präsidenten, Meinrad Hofmann, und berichtet vom bevorstehenden 4. Zentralschweiz. Armbrust Schützenfest in Dallenwil.

1986
Die 88. ordentliche Delegierten Versammlung fand am 22. März 1986 im Hotel Landhaus in Zürich-Seebach statt. August Baumann als Vorsitzender konnte 137 Delegierte begrüssen. Am 2. November 1985 hatten die Delegierten des SLS, dem Gesuch des EASV um Direktaufnahme in den SLS, mit grossem Mehr zugestimmt. Die Fach- und Tageszeitungen hatten positiv darüber geschrieben und auch im Jahresbericht des Vorsitzenden kam diese Angelegenheit zur Sprache. Die Jahresrechnung ist im Protokoll wieder nicht aufgeführt. Edy Werner trat als Eidg. Schützenmeister zurück. An seiner Stelle wurde Werner Homberger gewählt. Wahlen von weiteren fehlenden Mitgliedern im ZK. Heinrich Wintsch hatte sich nochmals zur Wahl gestellt und wurde ebenso gewählt wie Doris Haas, (Präsidentin von Hohenklingen) und Peter Aeberli, (Seuzach). Nach dem Rücktritt von Walter Vogt und Jürg Spaar aus der GPK, wurden Bernhard Schmid und Gottfried Schmid Vollmitglieder und als Ersatz Rudolf Bruhin in die GPK gewählt. Zum Schluss von diversen Ehrungen konnte der Zentralpräsident an René Hüssy eine Wappenscheibe und einen Blumenstrauss überreichen. René Hüssy, (Mitglied im ZK des SLS) und selbst aktiver Sportler und einstiger Trainer der Fussball-Nationalmannschaft, erhielt vom SLS den Auftrag, den EASV gründlich zu durchleuchten, um eine Aufnahme des EASV in den SLS eventuell befürworten zu können. Das Plädoyer, das René Hüssy an genannter DV des SLS abgab, war grossartig. Deshalb wollte der EASV mit der Wappenscheibe für das Engagement und die Arbeit recht herzlich Dankeschön sagen.

1987
Am 28. März 1987 wurde in der Wartegghalle in Goldach / SG unter dem Vorsitz von August Baumann die 89. Delegierten Versammlung durchgeführt. Es waren 141 Delegierte anwesend. Es sind keine Zahlen zur Jahresrechnung im Protokoll vermerkt. Der Jahresbeitrag musste von Fr. 10.-- auf Fr. 15.-- erhöht werden um die allgemeinen Preissteigerungen aufzufangen. Es wurden wieder Statutenanpassungen und Reglementsänderungen vorgenommen. Der Ok-Präsident vom Eidg. in Ringgenberg, Hanspeter Seiler, wurde für seine grosse und mit Umsicht erbrachte Tätigkeit zum Ehrenmitglied des EASV ernannt. Die gleiche Ehre wurde auch dem ZK-Mitglied Heinrich Wintsch zuteil. Gottfried Diener hatte ausführlich über das ins Leben gerufene "Migros-Projekt" orientiert.

1988
Die 90. ordentliche Delegierten Versammlung wurde am 26. März 1988 im Pfarreizentrum in Küssnacht am Rigi durchgeführt. Der Vorsitzende August Baumann konnte 145 Delegierte begrüssen. Die 10m Sektion Ebnat-Kappel (OASV) konnte in den EASV aufgenommen werden. Das Stimmrecht im Schützenrat wurde geändert. Neu haben die Schützenräte je 2 Stimmen und die ZK-Mitglieder je 1 Stimme. Für alle Kommissionen des EASV sollten Pflichtenhefte erarbeitet werden. Diverse änderungen bei den Statuten und im Geschäfts- und Verwaltungsreglement wurden angenommen. Drei Abgänge waren aus dem ZK zu vermelden. Heinrich Wintsch, (gestorben) Hans Schlatter und Peter Aeberli. Paul Betschart gab bekannt, dass der Zentralpräsident, August Baumann, bereit sei, noch ein Jahr auszuharren um dann im nächsten Jahr definitiv zurück zu treten. Der ZKAV Präsident, Helmuth Peter würde ein Jahr im ZK mitarbeiten um dann das Präsidium zu übernehmen. August Baumann wurde nochmals für 1 Jahr gewählt. Heinz Strasser (SAMV Präsident), Edy Ehrensberger und Kurt Giger wurden ins ZK gewählt. Gottfried Diener (Präsident der IAU), nahm Ehrungen im Namen der IAU vor. Er überreichte die Silber-Ehrenplakette der IAU an folgende Kameraden: August Baumann (Zentralpräsident), Edy Ehrensperger, und Werner Ryser. Alle geehrten hatten die Auszeichnung für ihre Mitarbeit in Belangen der IAU erhalten. Hans Schlatter wurde mit grossem Applaus zum Ehrenmitglied des EASV ernannt. Der Vorsitzende konnte die erfolgreiche Delegation der WM 87 in Rorbach ehren, die 7 Goldmedaillen, 9 Silbermedaillen und 3 Bronzemedaillen erringen konnte.

1989
Die 91. Delegiertenversammlung wurde am 18. März 1989 in der Mehrzweckhalle in Bürglen durchgeführt. Es wurde nicht festgehalten, wieviele Delegierte vom Vorsitzenden, August Baumann, begrüsst werden konnten. Es war eine denkwürdige DV mit sehr vielen Ehrengästen, bei der die Ablösung von August Baumann, nach 14-jähriger Amtszeit als Zentralpräsident erfolgte. Helmuth Peter übernahm das Amt des Zentralpräsidenten. Manfred Haas (BKAV) wurde ins ZK gewählt. Gerhard Zangger hatte seinen Rücktritt aus dem ZK erklärt. August Baumann wurde von der Versammlung mit einer "Standing Ovation" zum Ehrenpräsidenten des EASV ernannt. Walter Stutz und Gerhard Zangger wurden zu Ehrenmitgliedern des EASV ernannt. Der neue Zentralpräsident benutzte die Gelegenheit, um seine Ziele bekannt zu geben, die da lauten: überprüfung der Verbandsstruktur, überarbeitung des Schiessreglements und stärkere Transparenz gegenüber den Unterverbänden, von denen er allerdings auch bessere Mitarbeit erwarte.

1990
Die 92. Delegierten Versammlung fand am 31. März 1990 unter dem Vorsitz von Helmuth Peter, im Konferenzzentrum, Kreuz, in Belp / BE statt. Der Vorsitzende konnte 125 Stimmberechtigte begrüssen. Werner Reif und Ernst Wacker, zwei langjährige Funktionäre wurden mit der Verbands-Ehrenmitglied schaft ausgezeichnet. Es wurden Stimmen laut, die mit der Informationspolitik der Verbandsführung nicht rundum zufrieden waren. Das Verbandsdefizit von Fr. 2’600.-- wurde grosszügigerweise vom Schweiz. Matchschützen Verband beglichen. Etwas Abwechslung brachten die beiden Gastreferenten, Max Schüpbach (SLS) und Hans Bapst, (NKES) mit Ausführungen über ihre Arbeitsbereiche. Die Besetzung im ZK blieb unverändert. Drei Rücktritte auf nächstes Jahr wurden angekündigt. Es waren dies Gottfried Diener (Präsident NMK), Paul Betschart, (Vicepräsident) und Hans Zangger (Finanzchef).

1991
Die Delegierten Versammlung fand am 23. März 1991 im Zentrumssaal in Oberengstringen statt. Der Vorsitzende, Helmuth Peter konnte 145 Stimmberechtigte begrüssen. Anstelle von Werner Hirt, übernahm Paul Betschart die Redaktion des Schweiz. Armbrustschützen, obwohl er zusammen mit Werner Homberger, Hans Zangger, und Gottfried Diener aus dem ZK zurücktrat. Werner Homberger und Paul Betschart wurden zu Ehrenmitgliedern des EASV ernannt. In einer Kampfwahl um den Posten des Eidg. Schützenmeisters, zwischen Edy Werner und Angelo Filippi, gewann ersterer mit 89 zu 48 Stimmen. Karl Lang erhielt für seine Tätigkeit als Trainer und Sportchef die grosse Verbands-Wappenscheibe. Regierungsrat und OK-Präsident des nahenden Eidg. Armbrust Schützenfestes in Dallenwil, Meinrad Hofmann, überbrachte die Grüsse des OK und gleichzeitig wurden die Schiesspläne abgegeben. Die diversen Geschäfte warfen keine hohen Wellen. Der Mitgliederbeitrag wurde um Fr. 3.-- auf Fr. 18.-- erhöht. Die allgemeine Teuerung, auch im Zeitungswesen, Versandkosten usw. waren die Begründungen. Mit Erika Käufeler, bekannt als Kassierin des ZKAV, wurde eine zweite Frau ins ZK gewählt. Erika Käufeler wurde als Zentral Kassierin gewählt.

1992
Diese Delegiertenversammlung wurde unter dem Vorsitz von Helmuth Peter, am 28. März 1992 im Schulhaus Buck in Tagelswangen durchgeführt. Es waren 149 Stimmberechtigte anwesend. Nach den Ausführungen des Vorsitzenden, wurde die Jahresrechnung mehreren Revisionen unterzogen. Dennoch musste die im Armbrust-Schützen veröffentlichte Jahresrechnung nochmals geändert werden. Am Eingang wurde die korrigierte Jahresrechnung abgegeben. In den Bereichen "Werbung und Propaganda, Zeitung, Administration und bei den Solidaritätsmarken" waren Veränderungen, oder Verschiebungen vorgenommen worden. Die Betriebsrechnung konnte einen Gewinn von Fr. 2’370.-- ausweisen und wurde mit 7 Gegenstimmen genehmigt. Die 10m Sektion Agno, ZSAV konnte in den EASV aufgenommen werden. Die beiden ZKAV Sektionen Bäretswil und Turbenthal hatten fusioniert und bestehen unter ASV Turbenthal weiter. Dem Antrag, der UV Präsidentenkonferenz an der EASV DV das Antragsrecht einzuräumen, wurde zugestimmt. Edy Ehrensperger und Kurt Giger traten aus dem ZK zurück. Neu ins ZK gewählt wurden, Rudolf Bruhin, Hans Liechti und Arthur Weber. Zu neuen Ehrenmitgliedern des EASV wurden ernannt: Max Dünner, OK-Präsident des Eidg. Festes in Sulgen und Edy Ehrenperger. Gottfried Diener (IAU-Präsident) überreichte Armin Bischof die goldene Auszeichnung der IAU.
Am 11. November 1992 musste im, Birchsaal, in Effretikon unter dem Vorsitz von Helmuth Peter eine ausserordentliche DV durchgeführt werden. Es waren 145 Stimmberechtigte anwesend. Der Vorsitzende orientierte über den Stand der Untersuchung im Fall Hans Zangger. Im laufe des Jahres wurde eine Unterschlagung im Solidaritätsfond entdeckt, die das Ausmass von ca Fr. 150’000.-- erreichen würde. Es wurde ein neutrales Treuhandbüro eingeschaltet um genaue Untersuchungen anzustellen. Die Kosten von Fr. 20’000.-- für die Untersuchung wurden von der USS gesponsert. Armin Egli, Präsident der Zeitungskommission erläuterte die event. Zusammenlegung des "Schweiz. Armbrustschützen" mit dem "Sportschützen" des Sportschützen-Verbandes. Die Versammlung beschloss mit 120 zu 11 Stimmen vorerst eine Ausnahmebewilligung zu erteilen. Es sollten zwei Ausgaben, für die Einladung zur Schützenratstagung und der nächstn DV, zur besseren Meinungsbildung, als Probenummern erscheinen.

1993
Die 95. Delegierten Versammlung fand am 27. März 1993 in der Waldegghalle in Goldach statt. Der Vorsitzende, Helmuth Peter konnte 150 Stimmberechtigte begrüssen. Die Zusammenlegung der beiden Verbandszeitungen des EASV und des SSSV zum "Sportschütze" wurde mit nur 6 Gegenstimmen beschlossen. Der Jahresbeitrag wurde mit Fr. 35.-- für Zeitung und Fr. 5.-- Mitgliederbeitrag, auf Fr. 40.-- angehoben. Die neuen Dopingvorschriften incl. der Strafmassnahmen wurden genehmigt. Die Statuten und das Verwaltungreglement erhielten Ergänzungen. Ruedi Knaus (OASV) wurde zum Eidg. Schützenmeister gewählt. Hans Schlatter übernahm von Doris Haas, das Aktuariat für eine Amtsperiode. Andreas Grässli empfing die Gratulationen für seine Wahl zum Präsidenten der EASV Veteranen Vereinigung. Vom EASV wird er zum Ehrenmitglied ernannt.

1994
Diese 96. Delegierten Versammlung wurde am 26. März 1994 im Heinrich Hünenbergsaal, in Hünenberg durchgeführt. Den Vorsitz führte Helmuth Peter, er konnte 151 Stimmberechtigte begrüssen. Franz Hollenstein (ZKAV), griff das ZK wegen der Jahresrechnung in unüblicher Weise an. Er stellte den Antrag, die Jahresrechnung nicht zu genehmigen. Darüber hinaus kam der Zentralkassier, Rudolf Bruhin, wegen der Buch führung im Solidaritätsfond, im Zusammenhang mit der Unterschlagung von Hans Zangger, arg unter Beschuss. Die Erfolgsrechnung wurde mit 85 zu 27 Stimmen angenommen. Die Bilanz wurde mit 90 zu 25 Stimmen ebenfalls gutgeheissen. Der Antrag (Hollenstein), dem ZK wegen falscher Erledigung der Unterschlagung, eine Rüge zu erteilen, wurde mit 88 zu 13 Stimmen abgelehnt. Auch der Antrag, bis Ende Mai 1994 eine ausserordentliche. DV durchzuführen, um die Angelegenheit Zangger zu bereinigen, wurde mit 7 Gegenstimmen abgelehnt. Im Nachwuchswesen wurde das Jugendalter von 12 auf 10 Jahre abgesenkt. Ein neues Nachwuchsreglement wurde genehmigt. Martin Vogel (ZKAV) wurde ins ZK gewählt für das Ressort Volksschiessen. Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft von Hans Zangger: Gegen den ehemaligen Kassier lief wegen Unterschlagung ein Strafverfahren. Die Summe lag bei über 140’000.-- Franken. Nach geheimer Abstimmung wurden die Stimmen wie folgt ausgezählt. Aberkennung 128 Stimmen, nicht Aberkennung 21 Stimmen, leer 2. Willi Balmer und Ruedi Schütter erhielten für ihre Arbeit eine Wappenscheibe des EASV. Armin Egli, langjähriges ZK-Mitglied und Hans Walser, Druckerei "der Armbrustschütze" wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1995
Die 97. Delegiertenversammlung fand in der Turnhalle in Seon am 18. März 1995 statt. Unter dem Vorsitz von Helmuth Peter wurden 169 Stimmberechtigte begrüsst. Nach einer grossen Diskussion über die Sanierung der Verbandskasse, resp. des Soli.-Markenfonts wurde eine sofortige Beitragserhöhung von Fr. 5.-- auf Fr. 10.-- beschlossen. Die Solidaritätsmarke wurde befristet bis 1999 auf Fr. 4.-- erhöht. Heinz Strasser und Arthur Weber traten aus dem ZK zurück. Beat Luthiger (ZSAV) wurde ins ZK gewählt. Die beiden Zürcher Sektionen öerlikon und Unterstrass hatten fusioniert und die Sektion Oerlikon aufgelöst. Fribourg wurde als 30m Sektion in den EASV aufgenommen. Heinz Strasser wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Es wurde dringend empfohlen, die Initiative zur Mehrwertsteuer zu unterschreiben, da sonst die Sportverbände und Vereine belastet würden.

1996
Die 98. Delegierten Versammlung vom 16. März 1996 wurde unter dem Vorsitz von Helmuth Peter, im ref. Gemeindehaus in Horgen durchgeführt. Es ist nicht festgehalten, wieviele Delegierte anwesend waren. Das 19. Eidg. Armbrustschützenfest fand vom 27. Juni bis 7. Juli in Frauenfeld statt. Rudolf Knaus (Herisau), wurde als Nachfolger von Helmuth Peter, zum Zentralpräsidenten gewählt. Das Amt als Eidg. Schützenmeister musste er für ein Jahr noch zusätzlich ausführen. Auch Hans Schalch war aus dem ZK ausgetreten. Hans Schalch und Helmuth Peter wurden zu Ehrenmitgliedern des EASV ernannt. Der wiedergewählte Aktuar, Hans Schlatter trat zum zweiten mal aus dem ZK zurück. Aus der Disziplinarkommission traten Dr. Werner Bürkli und Christoph Hiller zurück. Die beiden Rechtsanwälte, Roland Müller und Elmar Breitenmoser (beide Zürich) wurden die neuen Nachfolger. Hanspeter Handle (OASV) wurde neuer Präsident der Presse- und Zeitungskomission.

1997
Neukirch-Egnach war Austragungsort der 99. Delegiertenversammlung des EASV. Das Jubiläum wirft seine Schatten voraus. Das Jubiläumsbuch 100 Jahre EASV erscheint im Dezember. Das Jubiläumsbuch erscheint im Dezember.
Anlässlich der ausserordentlichen DV in Ringgenberg am 6. Dezember wurden die neuen Statuten genehmigt. Unter dem Vorsitz von Gottfried Rickli BKAV haben Franz Hollenstein ZKAV, Edi Werner ZKAV und Hans Liechti, OASV diese grosse Arbeit durchgeführt.
Markus Müller wird als Eidgenössischer Schützenmeister in das ZK gewählt. Dadurch kann sich Ruedi Knaus auf seine Funktion als Zentralpräsident konzentrieren. Das Berner Kantonale Armbrustschützenfest findet in Ringgenberg statt. An diesem Anlass findet auch die WM statt Mit dem Wettkampf auf höchster Ebene. Auf dem Jungfraujoch wird ein Armbrustfinal in Schnee und Eis durchgeführt. Die Begeisterung ist gross.

1998
Die 100. Delegiertenversammlung fand in Dallenwil statt. Der ganze Tag wurde in einem dem Jubiläum angepassten, würdigen Rahmen durchgeführt. Die DV am Vormittag warf keine hohen Wellen. Das ZKAV-Fest findet in Gotzenwil statt.
Nach der sehr speditiv durchgeführten DV wird in Dallenwil der Jubiläumsanlass 100 Jahre EASV zelebriert. Den Besuchern wird ein Programm geboten das von Höhepunkten lebt. Ein sauber einstudiertes Programm in einem generalstabsmässig geplanten Zeitrahmen, der auch eingehalten wurde, hat die Besucher begeistert. Geprägt durch die Uraufführung des Jubiläumsmarsches wurden verschiedenen Grussbotschaften überbracht. Der Star ins Jubiläumsjahr ist geglückt.

1999
Degersheim ist Gastgeber für die 101. Delegiertenversammlung. Die garstige Witterung vereinfachte den angereisten Delegierten die Anfahrt nach Degersheim nicht. Es war eine turbulente langwierige DV. Die gesamte GPK wurde an dieser denkwürdigen DV neu zusammengestellt. Ins Zentralkomitee wird neu Franz Koch als Sekretär gewählt. Das Amt des Kassiers konnte noch nicht geregelt werden.
In Büglen findet das TASV Fest statt. Der sehr gut organisierte Anlass wird mit der Fahnenweihe der neuen Verbandsfahne des TASV eröffnet. Das Fest bleibt in bester Erinnerung.

2000
Im Gemeindehaussaal von Embrach fand die 102. DV des EASV statt. An dieser DV fanden im ZK einige Wechsel statt. Gamper Peter wurde zum neuen Zentralpräsidenten gewählt. Franz Koch wechselte die Charge und wurde zum Zentralkassier gewählt. Als Sekretär amtet neu Martin Vogel. Als Chef Leistungssport stellt sich Walter Pfister zur Verfügung. Noch ist das ZK nicht komplett. Aber es zeichnet sich ein Hoffnungs-Streifen am Horizont. Ruedi Knaus wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Ein Antrag auf Auflösung des Schützenrates wird abgelehnt. Im BKAV konnten die zwei neu gegründeten Sektionen ASV Grächen (30m) und AS Buchberg (10m) aufgenommen werden. Die DV EASV begrüsst die beiden Sektionen mit grossem Applaus. In diesem Jahr findet kein Verbandsfest statt.

2001
Pfungen führte die 103 Delegiertenversammlungen durch. Das Ressort Volksschiessen wurde von Martin Vogel an Hanspeter Keller übergeben. Das Jahr 2001 stand ganz im Zeichen von Veränderungen. Die neue 10er Scheibe wurde eingeführt (der 10er-Kreis wurde von 12mm auf 6mm reduziert). Am Schützenrat wurden die 20er- und die 100er Scheibe abgeschafft.
Das Eidgenössische Armbrustschützenfest in Horgen war ein Grosserfolg. Anlässlich dieses Anlasses fanden auch die Weltmeisterschaften auf beide Distanzen statt. Der SAMV hat sich für diese WM stark gemacht. Er begeht den 50. Geburtstag und soll nachher aufgelöst werden. Unsere Schützenzeitung „Der Sportschütze“ wird nach dem Jahresende in die Zeitung des SSV integriert. Der SSV, der SSSV und die Arbeiterschützen schlossen sich in diesem Jahr zum grossen Einheitsverband SSV zusammen.

2002
Eine stattliche Anzahl von Delegierten besuchten die 104. DV in Rümlang. An dieser DV konnte das ZK endlich komplettiert werden. Hanspeter Keller trat sein neues Tätigkeitsgebiet Chef Öffentlichkeitsarbeit an. Als neuer Chef Ausbildung konnte Anton Albisser gewonnen werden. Hans Dinkelmann, OK Präsident des Horgener Festes, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Gleich zwei Änderungen gab es im Bereich Schweizermeisterschaften 30m. Erstmals wurden diese Meisterschaften unter der Leitung des Ressorts Leistungssport durchgeführt. Weil kein UV fest statt fand wurden die Meisterschaften in Wil organisiert.
Der EASV ist mit der Interessengemeinschaft „Schiessen Schweiz“ mit dem SSV verbunden. Eine Vereinbarung zwischen dem EASV und dem SSV ist in Erarbeitung. Der EASV bereitet sich auf einen Internetauftritt vor.

2003
Die Delegiertenversammlung fand im ehrwürdigen Stadtratssaal in Frauenfeld statt. Musikalisch wurde die DV durch den Hausherrn persönlich eröffnet mit seiner Musik ab Drehorgel begeisterte er die Delegierten. Die gut besuchte DV hatte keine Traktanden, die grossen Staub aufwirbelten. Einzelne Delegierte verlangten dass der Bericht des Chefs der Nationalmannschaft nicht genehmigt werden soll. Doch die Delegierten konnten sich nicht für diese Art erwärmen. Wenn auch nicht mit riesigem Mehr wurde auch dieser Bericht genehmigt. Leider trat an dieser DV der Chef Leistungssport zurück. Ein Nachfolger war aber noch nicht bereit dieses Amt zu übernehmen. Somit entstand im ZK wieder eine Lücke die nur durch zusätzliche Arbeit der noch im Amt stehenden Mitglieder geschlossen werden konnte.

2004
Wieder einmal wurden die Delegierten in das Gebiet des BKAV eingeladen. Die Sektion Frutigen lud zu dieser DV ein. In der mit der Bahn und mit dem Auto sehr gut zu erreichenden Widihalle am Bahnhof bot einen ausgezeichneten Rahmen für diese DV. Leider konnte die Verbandsrechnung nicht genehmigt werden. Die GPK war nicht in der Lage, die vom Kassier präsentierte Rechnung zur Genehmigung vorzuschlagen. Zu viele Unterlagen konnten in der zur Verfügung stehenden Zeit. Dem Antrag des ZK wurde vollumfänglich zugestimmt, nämlich einen Kassier im Verlaufe des Jahres zu bestimmen und die Abrechnung den Sektionen zur Genehmigung zuzustellen, ohne eine ausserordentliche DV einzuberufen. Doch die Pannenserie hielt an. Das ZK war nicht in der Lage die grosszügige Offerte der Delegierten zu erledigen. Somit musste im Herbste doch eine ausserord-  dentliche DV einberufen werden. Diese DV wurde von einer nicht erwartenden Zahl von Delegierten besucht. Es musste kurzfristig das Lokal gezügelt, werden damit alle Platz hatten. Die Wogen gingen hin und her. Das ZK wurde mit Äusserungen ziemlich hart dran genommen und zerzaust. Am Schluss wurde die Rechnung dann doch noch abgenommen. Die Déchargé-Erteilung an das ZK wurde allerdings verweigert. Der neue vom ZK bestimmte Kassier hat mit der Revisionsstelle die ganze Rechnung aufgearbeitet. Die Rückstände im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuer konnte endlich aufgearbeitet werden. Dank dem Einsatz des neuen Kassiers kehrte wieder etwas Ruhe in die Arbeiten des ZK ein.

2005
Trotz mehrmaligem Aufruf des Zentralpräsidenten konnte bis Ende 2004 keine Sektion gefunden werden, welche sich bereit erklärte, die DV 2005 zu organisieren. Der Zentralpräsident entschloss sich daher die DV selber zu organisieren und zwar in seiner unmittelbaren Nähe. Seine Sektion ASG Mülenen unterstützten diese Absichten tatkräftig. So fand dann die DV 2005 in Amsoldingen bei Thun statt. Der ganze Bereich der Finanzen warf keine grossen Wellen. Dank der guten Informationspolitik im Vorfeld der DV waren die Meinungen gemacht. Dem ZK wurde die an der ausserord. DV verweigerte Déchargé-Erteilung nachträglich erteilt. Die Verbandsrechnung 2004 wurde ebenfalls genehmigt.
Grosse Diskussionen wurden dann allerdings beim Traktandum Wahlen geführt. Der vom ZK eingeführte Kassier stand gegen Franz Hollenstein zur Wahl. Andreas Schelling wurde danach als Kassier gewählt. Leider trat der Chef Öffentlichkeitsarbeit zurück. Das ZK ist jetzt wieder um eine Person geschrumpft. Wir hoffen, dass die personelle Situation sich im ZK wieder verbessert. Der Zentralpräsident gibt bekannt, dass dies seine letzte Amtsperiode ist.

2006
Das Jahr 2006 ist eines der erfolgreichsten in der Geschichte des EASV. Die gut verlaufende DV wurde von den Kameraden in Schönengrund organisiert. konnten Eine engagierte und interessante DV erlebten  die zahlreich erschienen Gäste.
Ihr grosses Fest im Detail stellten die Kameraden aus Ettiswil vor und durften als Geschenke viel schöne Preise mitnehmen. Das Fest erfüllten dan auch die Erwartungen aller Schützinnen und Schützen. Die ausgezeichnete Organisation liess kaum Mängel erkennen. Ein besonderer Höhepunkt war. das zum ersten Mal eine Frau Eidg. Schützenkönigin wurde. Irene Beyeler schaffte dieses Ziel.
Die Nationalmannschaft kehrte erfolgreich von den Europameisterschaften zurück. Unzählige Fahnen aus den Unterverbänden und Sektionen, angeführt durch die Zentralfahne hiessen die Mannschaft willkommen. Einen grossen Medaillensegen präsentierte die Natioanlmannschaft am Empfang in Wolfertswil. Ein sichtlich begeisterter Delegationsleiter Walter Pfister stellte die Nationalmannschaft mit Ihren Resultaten vor. Mit grossem Applaus wurden die Resultate quittiert.
Für die Charge des Zentralpräsidenten zeichnet sich eine Lösung ab. Andreas Burkhalter bewirbt sich für das Amt. Es sind aber immer noch Chargen offen, welche besetzt werden müssen um das ZK von der grossen Arbeit zu entlasten.