Der vom Zürcher Schiesssportverband (ZHSV) ausgerichtete Indoor-Schiesskurs 2022, der am 09. und 10. Dezember in der Schiesssportanlage Winterthur-Ohrbühl durchgeführt wurde, wurde erstmals dem neuen Konzept des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV) folgend ausgeführt. Das neue Konzept sieht vor, den bisherigen zweitägigen Schiesskurs in zwei Teile aufzuteilen und einen Kurstag für «Einsteiger» und einen Kurstag für «Fortgeschrittene» anzubieten.

Text: Markus Roth
Bilder: Michael Merki

Die Organisatoren und die Teilnehmenden haben sich durchgehend positiv über das neuen Konzept geäussert. «Durch die Aufteilung kann viel intensiver und gezielter auf die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen werden.» wusste der ZHSV-Ausbildungsleiter Michael Merki (Schöfflisdorf) nach dem Kursabschluss zu berichten.

Feedbackrunde

Das Instruktoren-Team, das sich gründlich auf die Ausbildungseinheiten und die neue Kurselemente vorbereitet hatte, war natürlich auch sehr auf das Feedback der KursTeilnehmenden gespannt. «Wir sind sehr glücklich, dass uns die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein durchaus positives Feedback gegeben haben. Und natürlich haben wir auch konstruktive Kritik entgegennehmen dürfen, die wir selbstverständlich bereits in die nächsten Schulungen einfliessen lassen werden.» ergänzte Merki seine Ausführungen.

Auf Erfahrung aufgebaut

Einmal mehr stand Merki ein erfahrenes Instruktoren-Team zur Verfügung, mit dem (auch wenn das Basiskonzept Änderungen erfahren hat) der Schiesskurs professionell durchgeführt werden konnte.

Bruno Boldi (Gewehr; ZHSV), Stefan Büser (Pistole; Schweizer Pistolenschiessschule), Heinz Müller und Markus Wüest (beide Armbrust; ZKAV) stellten erneut Ihre Erfahrung und ihr Engagement zur Verfügung und waren einmal mehr die Garanten für eine erfolgreiche Kurs-Durchführung.

Breites Teilnehmerfeld

Am Kurstag für «Einsteiger» hatten sich neun Teilnehmende (4 Luftpistole / 4 Armbrust / 1 Luftgewehr) und am Kurstag für «Fortgeschrittene» zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer (3 Luftpistole / 4 Armbrust / 4 Luftgewehr; davon 2 Auflageschützen) in Winterthur eingefunden.

Die Motivation für eine Kursteilnahme war sehr breit gefächert. Von «selber besser Treffen» über «Vorbereitung, um im Kurs helfen zu können» und «möchte einen J+S-Kurs besuchen können» bis hin zu «bereits Erlerntes nochmals auffrischen und festigen» war alles dabei – was es natürlich auch die die Kursleitung interessant und abwechslungsreich gemacht hat.

Ausbildung nicht neu erfunden

Selbstverständlich wurden die einzelnen Ausbildungselemente trotz geändertem Konzept nicht neu erfunden bzw. vollständig über den Haufen geworfen.

Die Ausbildung wurde nach wie vor in theoretischen Einheiten, aber auch in praktischen Übungen und Ausbildungsteilen
vermittelt. Nach wie vor wird ein besonderes Augenmerk auf die folgenden Bereiche gelegt: «koordinierten Schussauslösung», «Stellungsaufbau», «Einstieg in neue Wettkampf-Stellungen (vorwiegend ‘’stehend’’ bei Armbrust und Luftgewehr)», «weitere Wettkampfformen (Pistole)» und vieles mehr.

Feuerprobe bestanden

Rückblickend sind die Organisatoren zufrieden mit dem Kursablauf und sehen dem nächsten Ausbildungskurs sehr positiv entgegen. Das Datum für den Indoor-Kurs 2023 steht noch nicht hundertprozentig fest. Sobald alles unter Dach und Fach ist, wird das neue Datum über die üblichen Kanäle publiziert werden.

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Medienmitteilung
11.12.2022
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Details zum Artikel
  • Veröffentlicht am: 15.12.2022
  • Quelle / Autor: Markus Roth
  • Kategorie: ZKAV
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