Über drei Qualifikationsrunden hatten sich die Teilnehmer der diesjährigen Kantonalmeisterschaft «Armbrust 30m/kniend» des Zürcher Kantonalen Armbrustschüt-zenverbandes (ZKAV), die am 12. September 2021 auf der Schiesssportanlage in Seen-Gotzenwil ausgetragen wurde, für den alles entscheidenden Final zu qualifizieren. Dabei überzeugte Jürg Ebnöther (Rümlang) bereits in der Vorrunde, bevor er dann den Final deutlich für sich entscheiden konnte.

47 Armbrustschützinnen und Armbrustschützen nahmen am diesjährigen Kantonalfinal teil. Um sich für diesen zu qualifizieren musste ein Heimrundenprogramm absolviert werden.

Am Finaltag selbst wurde in drei Ablösungen um Punkte gekämpft und die sechs bestplatzierten jeder Ablösung schafften den Einzug in den Schlussfinal.

Attraktiver Finalmodus

Der Schlussfinal wurde in diesem Jahr bereits zum zweiten mal nach dem neuen und sehr attraktiven Finalmodus ausgetragen. Die Finalisten absolvierten dabei einen kommandierten Wettkampf, wobei nach dem siebten Wettkampfschuss die beiden schlechtplatziertesten Sportler ausscheiden mussten. So ging es dann Schuss um Schuss weiter und nach jedem Schuss schieden zwei weitere Athleten aus dem Wettkampfgeschehen aus.

1. Jürg Ebnöther (Rümlang), 2. Martin Raschle (Winterthur), 3. Marcelina Häringer (Wallisellen)

Ebnöther dominiert

Bereits nach wenigen Schüssen war klar, dass sich Jürg Ebnöther (Rümlang) klare Ziele gesetzt hatte und den Wettkampf für sich entscheiden wollte. Nachdem er sich am 15.08.2021 als neuer Schweizermeister «Armbrust 30m/kniend» hatte feiern lassen und nachdem er am 29.08.2021 die Zürcher Kantonalmeisterschaft «Gewehr 50m, Dreistellung) deutlich gewinnen konnte, stand er natürlich auch unter einem gewissen Druck.

Diesem Druck hielt er stand! Von den 16 Finalschüssen landeten deren 13 im Scheibenzentrum und nur dreimal musste er sich eine «Neun» notieren lassen. Damit konnte er unbestritten den Titel des «Kantonalmeisters» für sich beanspruchen.

Eine «Acht» für Raschle

Martin Raschle (Winterthur), Marcelina Häringer (Wallisellen) und Christof Cari-giet (Embrach) vermochten zu Beginn absolut mit Ebnöther mithalten. Nach dem siebten Finalschuss lagen alle drei mit je zwei Verlustpunkten gleichauf an der Spitze.

Carigiet musste im achten Finalschuss eine «Neun» hinnehmen, während sich seine vier Hauptkontrahenten eine «Zehn» gutschreiben liessen. Dies warf ihn etwas aus der Bahn und er fand ab diesem Zeitpunkt den Anschluss an die Spitze nicht mehr.

Einen Finalschuss später kassierte Raschle eine «Acht». War dies das «Aus» für ihn? Aber Raschle fand nach diesem Patzer wieder zurück auf die Erfolgsspur und liess noch einige Pfeile ins Scheibenzentrum schnellen, was ihm schlussendlich den zweiten Podestplatz einbrachte, während Häringer den Wettkampf mit einer Serie von «Neunern» beendete und sich damit mit der Bronzemedaille begnügen musste.

Hervorragende Organisation

Der Wettkampf war geprägt von einer einwandfreien Organisation und einem publikumsattraktiven Schluss-Finalwettkampf. «Schade ist nur, dass sich recht viele Armbrustschützinnen und Armbrustschützen, die sich für den heutigen Finaltag qualifiziert hatten, ihre Teilnahme am Final absagten und wir hoffen, dass sich diese Situation in den kommenden Jahren nicht wiederholen wird!», meinte der für den Wettkampf zuständige ZKAV-Funktionär Kurt Röthlin.

«Aber eines ist sicher: Die Sportlerinnen und Sportler, die am heutigen Schluss-Final teilgenommen haben, sind würdige Sieger und hätten den Wettkampf auch bei einer grösseren Teilnehmerzahl dominiert!», ergänzte Röthlin mit dem Daumen nach oben zeigend.

Dokument
Bericht
Ebnöther überzeugt
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Rangliste
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Details zum Artikel
  • Veröffentlicht am: 13.09.2021
  • Quelle / Autor: Markus Roth, Kurt Röthlin
  • Kategorie: ZKAV
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