Mit Gold im fünften Swiss-Trophy Wettkampf Armbrust 30m am 12./13. Juni in Zug kann sich Joëlle Baumgartner (ASV Rümlang) nach 2022 und 2024 in diesem Jahr zum dritten mal die Swiss-Trophy-Krone aufsetzen lassen. Der Gesamtsieg 2026 ist kein Zufall! In vier der fünf Swiss-Trophy Durchgänge stand Baumgartner in diesem Jahr zuoberst auf dem Podest.

Der Sieg in Zug war einmal mehr hart erkämpft - lag Baumgartner doch nach dem Stehend-Durchgang mit neun Punkten Rückstand auf den zu diesem Zeitpunkt führenden Stephan Loretz (ASV Gurtnellen) auf dem fünften Zwischenrang.

Stephan Loretz (ASV Gurtnellen) mit starker Stehend-Leistung (Archivbild).

Klare Dominanz im Kniend-Teil

Baumgartner zeigt einmal mehr Nerven aus Stahl! Sie wusste, dass sie nach den ersten vier Swiss-Trophy Durchgängen (Frauenfeld, Frutigen, Herisau und Winterthur) in der Gesamtwertung deutlich in Führung lag und ein kleines Wunder hätte passieren müssen, um ihr den Gesamtsieg noch streitig zu machen. Dennoch ging sie den zweiten Wettkampfteil in Zug, den Kniend-Teil, voll konzentriert und fokussiert an.

Mit 296 Punkten (100/98/98) - dem zweithöchsten in der Swiss-Trophy 2026 erzielten Kniend-Resultat (in Frauenfeld konnte sich Baumgartner gar 297 Punkte notieren lassen) - erzielte Baumgartner gesamthaft 573 Punkte, konnte damit den Rückstand wettmachen und Loretz (572) mit einem Punkt Vorsprung auf den zweiten Platz verweisen.

Damit machte Baumgartner den Sack zu und durfte sich verdient als Gesamtsiegerin der Swiss-Trophy 2026 feiern lassen.

Kniend eine Klasse für sich: Joëlle Baumgartner (ASV Rümlang), die Swiss-Trophy Gesamtsiegerin 2026.

Gesamt-Silber für Hurschler

In allen vier vor dem Zuger-Wettkampf absolvierten Swiss-Trophy Durchgängen stand Monika Hurschler (ASG Steinhausen) immer auf dem Podest und durfte sich viermal Silber umhängen lassen.

In der Gesamtwertung sah das Bild identisch aus und Hurschler, die immer wieder mit Spitzenresultaten im Stehend-Teil aufwarten konnte, belegte nach jeder Runde den zweiten Zwischenrang in der Gesamtwertung.

In Zug musste sie Federn lassen und sich mit dem sechsten Platz zufrieden geben. Dies reichte dann trotzdem aus, um ihren Silber-Platz in der Gesamtwertung erfolgreich zu verteidigen und so durfte sie sich nach 2024 und 2025 zum dritten mal in Serie zur Vize-Swiss-Trophy-Meisterin ausrufen lassen.

Monika Hurschler (ASG Steinhausen) gewinnt den Vize-Meister-Titel in der SwissTrophy 2026 (Archivbild).

Bachofner trumpft auf

Der Zürcher Sven Bachofner (ASV Nürensdorf) war in Frauenfeld mit 571 Punkten gut in die Swiss-Trophy 2026 gestartet. Nach jedem der ersten drei Durchgänge konnte er den dritten Podestplatz in der Zwischenrangliste der Gesamtwertung für sich behaupten - es gelang ihm aber nie, an sein Frauenfelder Resultat anzuknüpfen. Dies hatte dann zur Folge, dass er nach dem vierten Durchgang (Winterthur) in der Gesamtwertung aus den Medaillenrängen auf den vierten Zwischenrang zurückfiel.

In Zug spielt Bachofner nochmals alle Trümpfe aus, konnte sich (wie schon in Frauenfeld) 571 Punkte notieren lassen, erreichte den vierten Platz und eroberte sich damit den dritten Platz in der Gesamtwertung zurück. Dies ist nach 2024 bereits seine zweite Bronze-Medaille, die er in seiner Swiss-Trophy-Karriere in der Elite-Kategorie gewinnen konnte!

Sven Bachofner (ASV Nürensdorf) sichert sich mit einem starken Auftritt Bronze in der Gesamtwertung (Archivbild).

Junioren-Titel geht an Yoric Pisà

Für Yoric Pisà (ASV Rümlang) war die Swiss-Trophy 2026 ein klarer Start/ZielSieg. Von Beginn weg dominierte er das Wettkampfgeschehen und sicherte sich nach 2024 und 2025 den Swiss-Trophy U23-Junioren-Meistertitel mit grossem Vorsprung auf seinen Bruder Lorin Pisà (ASV Rümlang) zum dritten mal in Serie.

Klarer Sieg bei den U23-Junioren für den Rümlanger Yoric Pisà (Archivbild).

Stagnierende Teilnehmerzahl

Nach der Steigerung der Teilnehmerzahl im Vorjahr mussten die Organisatoren einen leichten Rückgang zur Kenntnis nehmen. Nahmen 2025 29 Sportlerinnen und Sportler an der Swiss-Trophy teil, so waren es in diesem Jahr noch deren 26.

Erfreulich ist, dass die Teilnehmerzahl bei den U23-Junioren nicht zurückging. Aber mit lediglich vier Startenden hat es in dieser Wettkampf-Kategorie noch viel Luft nach oben. Die Swiss-Trophy ist ein sehr anspruchsvoller Wettkampf für das Match-Schiessen und wäre eine hervorragende Möglichkeit, sich auf nationale und internationale Titelwettkämpfe vorzubereiten!

Dokumente
Medienmitteilung
Zug, 12./13. Juni 2026
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Rangliste
Zug, 12./13. Juni 2026
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Gesamt-Ranglisten
Nach 5 Runden
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  • Veröffentlicht: 17.06.2026
  • Kategorie: EASV
  • Autor: Markus Roth
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